Bereits zum zweiten Mal traf sich am 20. März eine Runde von Wirtschafts- und Kommunalvertretern im Rahmen der länderübergreifenden Zusammenarbeit zum Themengebiet „Wirtschaft“.
Vertreter von Unternehmen, Wirtschaftsfördergesellschaften, IHKen und Bürgermeister des gesamten Harzes, tauschten sich bei dieser Tagung intensiv zur wirtschaftlichen Zukunft unserer Region aus. „Die Tagungsräume des Harzressort auf dem Torfhaus sind für unsere Runde beispielgebend. Schlummerte der Torfhausberg noch vor wenigen Jahren im Dornröschenschlaf, ist er nun zu einem wahren touristischen Hot Spot geworden und zieht viele tausend Besucher in den Harz“, so Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.
Ähnliches Potential sahen die Anwesenden auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Stärke des Harzes. Diese müsse stärker herausgestellt werden und ein Harzimage dürfe sich nicht nur auf den touristischen Bereich beschränken sondern müsse insbesondere den Wirtschaftsstandort im Blick haben. „Wichtig ist uns, langfristig ein neues Image für den Harz zu kreieren. Dieses Image muss als „Dachmarke“ deutschlandweite Strahlkraft entfalten. Hiervon werden letztlich alle Unternehmen im Harzgebiet profitieren“, so der Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen Dr. Klaus Zeh.
Das neue Image solle daneben auch eine „Harzidentität“ schaffen und das Zusammenwachsen fördern. Hierbei stehen künftig auch gemeinsame Projekte der Arbeitsgruppe im Vordergrund. Auf Vorschlag des Landrates des Landkreises Harz, Martin Skiebe, werden die künftigen Treffen der bisherigen Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ unter dem Titel „Wirtschaftskreis Harz“ stattfinden. Der aufzusetzende Prozess zur Imagebildung soll von einem externen Moderator begleitet werden, um alle Harzregionen gleichermaßen anzusprechen und zu vertreten.
Für die erste Projektphase wurde von den Beteiligten eine Anschubfinanzierung von ca. 50.000 Euro veranschlagt. Diese solle von den beteiligten Kommunen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen aufgebracht werden. Zur Vereinnahmung wird parallel an einem institutionellen Rahmen gearbeitet, welcher im Zuge des nächsten Treffens vorgestellt werden soll. Eine erste Zusage zur finanziellen Unterstützung kam dabei vom Geschäftsführer der Goslarer Firma Med-X-Press, Karl-Heinz Dörhage. Er sagte für den ersten Teil des Prozesses eine Unterstützung von 2.500 Euro zu.
„Noch vor der Sommerpause, am 25. Juni, ist das nächste Treffen unseres „Wirtschaftskreis Harz“ bei der Firma Christ in Osterode geplant. Ich freue mich, dass wir miteinander so viel Fahrt aufnehmen und die wichtigen Multiplikatoren an einen Tisch bekommen“ so der Bürgermeister der Stadt Osterode am Harz Klaus Becker.
Das übernächste Treffen wird auf Einladung von Landrat Martin Skiebe im Landkreis Harz stattfinden. Die nächste Zusammenkunft der Hauptarbeitsgruppe zur besseren länderübergreifenden Zusammenarbeit findet auf Einladung von Bürgermeister Klaus Becker am 19. Mai bei der Stadt Osterode statt.
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