Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr in Wolfenbüttel hatte zu einer Feierstunde in den großen Sitzungssaal der Feuerwehr Technische Zentrale (FTZ) in Schladen eingeladen

Über 70 Gäste waren geladen, darunter Vertretungen aus der Bundeswehr und auch aus der Samt- und Einheitsgemeinde sowie vom Landkreis Wolfenbüttel und aus der Feuerwehr. Der am zweiten Tag des neuen Jahres 65 Jahre alt gewordene Harald Nielebock war vom 1. April 1971 bis 31. März 1983 insgesamt 12 Jahre Zeitsoldat.
Dann erfolgte eine Tätigkeit als Einsatzreservist von 1983 bis zum heutigen Tag mit dem Dienstgrad Oberstleutnant. Beruflich war er von 1983 bis 2007 beim Landkreis Wolfenbüttel als Abteilungsleiter im Umwelt- und Rechnungsprüfungsamt tätig. Von August 2007 bis zum 31. Dezember war Nielebock bei der kommunalen Prüfungsanstalt als Prüfer von kreisfreien Städten und Landkreisen zuständig.
Ab 1. Februar 2007 war Nielebock der Leiter des neu geschaffenen Kreisverbindungskommandos zum Landkreis Wolfenbüttel, ab 1. August 2009 der stellvertretende Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Wolfenbüttel. Während dieser Zeit war er auch ständig bei den Weiterbildungen des Katastrophenstabes als Vertreter des KVK.
Viele Gäste hatten Redebeiträge angemeldet für die besondere Feier in Schladen
Hermann Josef Landers, Leiter der KVK in Wolfenbüttel hieß alle Anwesenden willkommen, besondere Worte für Harald Nielebock hatte Andreas Memmert, als Bürgermeister der Gemeinde Schladen-Werla bereit. „Ein Urgestein wird hier heute verabschiedet, ein gradliniger, offener und außergewöhnlicher Bundeswehrsoldat durch und durch“, betonte Memmert. „Ich hoffe, dass dir, lieber Harald, der Abschied nicht so schwer fällt“, betonte dann Torsten Preuß, Koordinator des Kat-Stabes, aber du bleibst uns ja als Privatperson erhalten.
Martin Hortig, der ehemalige Kreisrat des Landkreises Wolfenbüttel, selbst erst vor einigen Wochen in den Ruhestand verabschiedet, war ein langjähriger Wegbegleiter von Nielebock, beide hatten sich in jungen Jahren an den Kriegsgräbern in Pomezia in Italien kennen gelernt, stellte fest, „Ich habe dich in dieser Zeit schätzen gelernt, als unermüdlicher Motor. Du hast dich stets um die Sache bemüht und warst ein vorbildlicher Kamerad“, lobte er unter Beifall.
Das Kreiskommando Wolfenbüttel trat gemeinsam an das Mikrofon, wobei Michael Krause das Wort ergriff. „Ein Soldat und Kamerad, die Sicherheit war immer dein Augenmerk“, betonte Krause voller Überzeugung. Die Ehefrau von Harald Nielebock, Marlies, erhielt einen bunten Blumenstrauß. Von den vielen Reden sehr angetan bedankte sich Harald Nielebock im Namen seiner Familie für die große Ehre, die man ihm zuteil werden ließ. Für seine Ehefrau Marlies hielt er einen großen Blumenstrauß für die jahrelange Unterstützung bereit.
Die mit dem Alter von 65 Jahre erreichte Altersgrenze und damit die Außerdienststellung nahm Stabsfeldwebel Michael Krukow vom Kreisverbindungskommando Wolfenbüttel vor. „Mit 65 Jahren ist man mitten drin, du reißt eine tiefe Lücke in unserem Stab, wir waren schon unten in der Asse und oben in der Rappbodetalsperre beim Fliegen“, so Kruckow. „Ich verneige mich vor dir und ich freue mich, dich kennen gelernt zu haben“. Michael Kruckow überreichte Harald Nielebock die dazu angefertigte Urkunde der Bundeswehr zur offiziellen Außerdienststellung. Nachfolger als neuer Vize beim KVK wird Dr. Frank Hüsemann, aus Schandelah in der Gemeinde Cremlingen. Harald Nielebock wird aber im Bereich der Reservisten und dem Volksbund weiter aktiv bleiben.
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