Eine schnelle Internetverbindung ist bekanntlich eine der wichtigsten Infrastrukturvoraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen heutzutage. Schwerwiegend benachteiligt ist der Ortsteil Wiedelah, der die langsamste Internetverbindung in Goslar hat. Darunter leiden nach Umfrage von SPD-Ratsherrn Wolfgang Warnecke die Wiedelaher Unternehmen „Bornemann AG“, „Dachdecker Binder“, „Mann-Malerbetrieb GmbH“, „Marx-EDV Service GmbH“, „Protec Service- und Vertriebs-GmbH Beschichtungs-technik für die Druckindustrie“, „Studio-Regenbogen Kommunikationdesign“, „Werbeagentur Uwe Loof“ und „Volkswind GmbH“ beträchtlich.
Aber auch private Internetnutzer in großer Zahl sind frustriert. Etliche bezahlen extra für eine bessere Internet-leistung, die dann doch nicht zur Verfügung steht, und sind verärgert. Darüber hinaus hat es das auf Wiedelaher Grund befindliche Gewerbegebiet trotz idealer Verkehrsanbin-dung schwer, Interessenten zu finden. „Bornemann“ hat seinen Betrieb in die Kernstadt Goslar, „Protec“ deshalb größtenteils nach außerhalb verlagert. Wiedelaher Unternehmen fordern schnellstmögliche Verbesserung, um den Standort halten zu können.
In Kenntnis dieser Situation hat Warnecke eine Initiative über seine Fraktion angestoßen, die als ersten Schritt zu einem Gespräch der durch das langsame Internet in Wiedelah Betroffenen mit einem führenden Vertreter der Telekom führen soll. Ziel wird sein, eine konkrete Perspektive für eine Verbesserung der Internetverbindung zu entwickeln, die möglichst schnell zu gleichen Chancen im gemeinsamen Goslar führt.
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Hallo,
dem kann ich mich nur anschließen! Selbst für Privatanwender reicht diese Bandbreite bei langem nicht aus. Das fängt schon bei diversen Internetdiensten wie Netflix, Amazon Prime Video etc. an.
Aber auch, wenn man das auf den Punkt arbeiten erweitert. In der Firma, in welcher ich tätig bin, ist es möglich, per Homeoffice zu arbeiten. Also von zuhause, remote verbunden. Dies ist jedoch mit solch einer Bandbreite nicht möglich.
Viele Grüße
Daniel