Mittwoch, 4. März 2026 14:41
Feuerwehr Wiedelah

Übung der Feuerwehr auf einem Gewerbegelände

Am Samstag wurde Alarm für die Feuerwehr Wiedelah mittels Sirene und digitalem Meldeempfänger ausgelöst.

Angenommene Lage bei dieser Alarmübung: ein Schrotthaufen bei der Firma Must Metalle-Container-Recycling in der Wiedelaher Straße 14 ist  in Brand geraten, es herrscht starke Rauchentwicklung.
Schon auf der Anfahrt zum Objekt stellte Einsatzleiter Kai Wegener, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Wiedelah, die starke Rauchentwicklung auf dem Firmengelände fest und entschied die Schwerpunktfeuerwehr Vienenburg durch Funkmeldeempfänger nach zu alarmieren. Kurz darauf rückte die Feuerwehr Vienenburg mit dem Löschzug nach. Vor Ort gab es eine kurze Einweisung und das Tanklöschfahrzeug mit Wasserwerfer wurde auf dem Firmengelände in Position gebracht. Zwei Trupps aus Wiedelah, ausgestattet mit Atemschutz, nahmen den ersten Löschangriff vor. Die Vienenburger Wehr richtete mit dem Schlauchwagen eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke ein. Über 500 Meter, von der Oker, über den Hundeplatz, bis zur Einsatzstelle. Der Weg zur Radau wäre zwar kürzer gewesen, diese führt aber zum Ansaugen für das Löschfahrzeug zu wenig Wasser.
Das Löschgruppenfahrzeug aus Vienenburg übernahm die Verkehrssicherung auf der B 241. Es wurden mehrere Schlauchbrücken eingerichtet, um den Verkehr aufrecht zu erhalten.

Nach Beenden der Übung erfolgte in der Wiedelaher Feuerwache die Abschlussbesprechung. „Schwerpunkt war die Zusammenarbeit beider Wehren, diese hat bestens funktioniert“, so Kai Wegener.
Bei der Übung waren auch Stadtbrandmeister Christian Hellmeier und sein Stellvertreter Frank Slotta anwesend. Sie zeigten sich auch beide sehr zufrieden.
Die Wiedelaher Wehr war mit zwei Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften und Vienenburg mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften an der Übung beteiligt.