Die traditionelle Steinfeldjagd nach Schwarzwild rund um das Krähenholz litt unter den äußerst widrigen Wetterbedingungen.
Das „Sauwetter“ mit Sturm und intensivem Regen kam den Sauen äußerst entgegen. Trotz größter Bemühungen der Hundeführer und Treiber ist es nicht gelungen, die Wildtiere auf die Läufe zu bringen. Das Ergebnis mit neun Wildschweinsauen und vier Rehen bezeichneten die Revierinhaber als mittelmäßig. „Bei besserem Wetter wäre sicherlich das Doppelte drin gewesen“, sagt Hermann Fricke, Mitorganisator aus Immenrode.
Der Hauptzweck dieser Jagd ist die Reduzierung des Wildes, damit die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung abgesenkt wird. Der Bereich B241 Krähenholz gehört nach wie vor zu den gefährlichsten und unfallträchtigsten Bereichen im Landkreis Goslar, was Wildunfälle betrifft. Deswegen wird hier jedes Jahr auf Wunsch der Verkehrsunfallkommission des Landkreises Goslar eine Jagd auf Schwarzwild und Rehwild mit dem Ziel der Reduzierung des Bestandes und damit auch der Wildunfallzahlen, durchgeführt. „Deswegen muss hier noch mal gejagt werden“, forderte der Kreisjägermeister Günther Heuer.
Während der dreistündigen Jagd blieb die B 241 von Vienenburg bis zur Kreuzung Probsteiburg voll gesperrt.
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