Glasfaser-Ausbau für schnelles Internet in Weddingen und Immenrode läuft auf Hochtouren
Der Glasfaser-Ausbau der Telekom im Vorwahlbereich 05324 in Goslar im Stadtteil Immenrode mit der Mühlenberg-Siedlung und im Stadtteil Weddingen läuft auf Hochtouren. Dieses wurde auf einer Informationsveranstaltung den etwa 40 Interessenten im Weddinger Dorfgemeinschaftshaus durch Sabine Köhler, Region-Managerin im Infrastrukturvertrieb der Deutschen Telekom und Kai Kersting von der Firma Expert erläutert. Bereits Ende Dezember wird scharf geschaltet, dann können die schnellen Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) genutzt werden.
Insgesamt wurden rund drei Kilometer Glasfaser verlegt und zwei moderne Verteiler aufgestellt
Davon profitieren etwa 490 Haushalte. Heutzutage sei schnelles Internet nicht nur für Unternehmen ein entscheidender Standortfaktor. Auch junge Familien bauen ihre Häuschen lieber dort, wo sie optimal vernetzt sind. Schnelles Internet ist da genauso wichtig wie Kindergarten und Schwimmbad. „Gut, dass der Ausbau so zügig voranschreitet“, sagt Eckhard Wagner, Ortsvorsteher des Stadtteils Immenrode. „Unsere Bürgerinnen und Bürger können es kaum erwarten, die moderne digitale Infrastruktur zu nutzen.“ Gerd Schäfer, Ortsvorsteher von Weddingen, führte weiter aus: „Schnelle Internetanschlüsse sind heute für das Leben und Arbeiten in Weddingen und Immenrode unverzichtbar.“ „Wir liegen voll im Plan. Die Arbeiten sind beendet, alle Glasfaserkabel sind bereits verlegt, alle Verteiler stehen schon, “ sagt Sabine Köhler, Region-Managerin im Infrastrukturvertrieb der Deutschen Telekom. Die Technik muss noch in das System eingebracht werden, betrieben wird es bereits. „Wir danken der Stadt Goslar für die gute Zusammenarbeit.“
So kommt das schnelle Internet ins Haus
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.
Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz
Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Kunden, die mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren möchte, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen.
In Vienenburg und Immenrode sind die Bereiche etwa 500 Meter um die Vermittlungsstellen nur bis 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ausgelegt, ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird dann auf 100 Megabit aufgerüstet.
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