Schladen zwischen 1930 und 1948
Mit dieser Ausstellung möchte der Förderkreis Heimathaus Alte Mühle in Schladen eine wichtige Lücke in der Schladener Geschichte schließen. Hierbei sollen alle Facetten dieser Zeit beleuchtet werden. An Hand von vielen Fotos, Exponaten und Erinnerungen aus der nationalsozialistischen Zeit, unterstützt von Darstellern der Gruppe „Living History“ mit der Ausrüstung von Soldaten im Felde, soll auch für jüngere Besucher diese Zeit nachvollziehbar werden.
Die Veränderungen dieser Zeit in Schladen sind in der Ausstellung dokumentiert.
Zum Beispiel wurden die Oker- und die Weddebrücke neu gebaut. Durch die neue Luftbildfotografie konnten die großen Ausmaße der Werla entdeckt werden und die erste Ausgrabung fand statt.
Daneben ist unter anderem die Situation der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter beschrieben. Aber auch die Namen der Schladener gefallenen Soldaten haben hier ihren Platz.

Neben den Exponaten, wie ua. ein Volksempfänger, sind Dokumente, wie Feldpostbriefe und Ausweise zu sehen. Uniformen, Abzeichen und Orden gehören dazu. In Schulbüchern waren viele Bilder und Beispiele ideologisch geprägt. Sogar in einem Weihnachtskalender sucht man das Christkind vergeblich.
Besondere Exponate sind Trümmerteile von dem Amerikanischen Bomber, der im Sudholz 1944 abgestürzt war. Diese hatte der Schladener Michael Bardowiecks mit einem Metallsuchgerät gefunden.
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