Es wurden 60 neue Obstbäume gepflanzt und 25 Nistkästen sowie 10 Unterschlüpfe aufgehängt
Viele freiwillige Helfer folgten dem Aufruf des Dorfvereins Weddingen, um auf dem Heiligenberg Bäume zu pflanzen.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Weddingen waren Mitglieder des Hegerings Vienenburg und freiwillige Helfer erschienen. Vor der Pflanzaktion hatte Lutz Schröder bereits die Löcher für die 60 Obstbäume und Sommerlinden mit einem Mini-Bagger ausgehoben. Es ist eine Fläche der Domäne Weddingen und in Eigentum des Landes Niedersachsen. Alle Bäume, die gepflanzt wurden, sind historische und fast ausgestorbene Sorten. Bei den Äpfeln z.B. der „Gravensteiner“ und „Roter Boskoop“, bei den Pflaumen „Graf Althaus“ und die „Reneklode“ sowie bei der Mirabelle „Nancy“. „Gräfin von Paris“ ist eine altgediente Birnensorten, die „Große schwarze Knorpelkirsche“ oder die rote „Herzkirsche“ sind Kirschsorten. Alle Bäume wurden mit einem Kokosstrick an zwei Pflanzpfählen festgebunden und erhielten einen Verbissschutzzaun.
„Das Obst der gepflanzten Bäume kann später, wenn es reif ist, von Weddingern geerntet werden“, so der 1. Vorsitzende Dr. Gunnar Breustedt vom Dorfverein Weddingen.
Die Jugendfeuerwehr Immenrode/Weddingen legte eine etwa 600 Meter lange Schlauchleitung von der Wedde, um alle gepflanzten Bäume mit Wasser zu versorgen.
„Das Obst der gepflanzten Bäume kann später, wenn es reif ist, von Weddingern geerntet werden“, so der 1. Vorsitzende Dr. Gunnar Breustedt vom Dorfverein Weddingen.
Die Jugendfeuerwehr Immenrode/Weddingen legte eine etwa 600 Meter lange Schlauchleitung von der Wedde, um alle gepflanzten Bäume mit Wasser zu versorgen.
Ehrenamtlich wurden alle, unter der Aufsicht des Gruppenbetreuers Ulrich Bätke von der Lebenshilfe, in die neuen Bäume gehängt. Es waren 20 „normale“ Nistkästen und fünf etwa einen Meter lange Kästen für den Steinkauz. Außerdem zehn sehr flache Kästen zum Unterschlupf für Fledermäuse. „Die blühenden Bäume auf der Wiese oberhalb der Wedde werden ein Hingucker für Spaziergänger und eine prächtige Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge“, so Dr. Gunnar Breustedt.
Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert nicht nur die Bäume, Pflanzpfähle und den Verbissschutz, sondern sorgte auch für das leibliche Wohl aller Helfer. Die Stiftung ist nicht nur vom großen ehrenamtlichen Engagement für die Streuobstwiesen beeindruckt. Sie begrüßt auch, dass in dieser landwirtschaftsgeprägten Landschaft Flächen für das wertvolle Biotop bereitgestellt und aufgewertet werden. Streuobstwiesen bieten Lebensräume für eine Vielzahl von bedrohten Arten, wie den Steinkauz, den Neuntöter und verschiedene Fledermausarten. Weiterhin profitieren Bienen sowohl von den Blüten der Bäume als auch der darunter befindlichen Krautschicht. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung förderte dieses Umwelt- und Naturschutzprojekt mit 9000 Euro. Die Stiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und vor allem aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie.
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