Der Naturschutzbund KG Wolfenbüttel lud zur Braunkohlwanderung
Der Naturschutzbund (NABU) KG Wolfenbüttel, hatte Mitglieder und Interessierte aus den Landkreisen Goslar und Wolfenbüttel zu seiner traditionellen Braunkohlwanderung am Totensonntag eingeladen.
Am Treffpunkt bei Willeckes Lust konnte Wanderführer Klaus-Dieter Bartels über 30 Wanderfreunde begrüßen.
Von dort aus ging es auf den Kleinen Fallstein, wo nach kurzer Zeit die Skulptur zweier sich umschlingender Engel erreicht wurde. Es ist eine Arbeit des Braunschweiger Künstlers Magnus Kleine-Tebbe, gestiftet von der Karin und Joachim Prüsse-Stiftung. Auf dem Kamm ging es weiter, nach kurzer Zeit wurde der ehemalige Grenzzaun passiert, der zur Erinnerung an die Teilung stehen gelassen wurde.
Als Mahnung und Erinnerung diente auch der kurze Zeit später auftauchende, ehemalige Befehlsturm. Eine Tafel erläutert die damaligen Verhältnisse an der Grenze. Da die geplante Wanderstrecke an einigen Stellen nach zwei Regentagen aufgeweicht war, wurde diese auf 2,5 Stunden verkürzt.
Klaus Dieter Bartels besuchte mit der Wandergruppe noch die NABU Streuobstwiese am Kirschenberg. Denn zwei Tage vor der Wanderung wurden dort noch 12 aussterbende Apfel- und Birnbäume alter Sorten, wie Siebenschläfer oder die Queensbirne gepflanzt.
Anschließend ging es in die naheliegende Traditionsgaststätte Willeckes Lust. Dort war für die Wandergruppe bereits Braunkohl mit Bregenwurst und Kassler angerichtet.
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