Einen wahren Ehrungs- und Beförderungsreigen gab es auf der Mitgliederversammlung
der Ortsfeuerwehr für Bürgermeisterin Renate Lucksch und Stadtbrandmeister Christian Hellmeier im Saal der Gaststätte Tannhof zu bewältigen. Mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für langjährige Dienste im Feuerlöschwesen wurde Hugo Haberkorn für 70 Jahre Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet.
Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden ausgezeichnet
Anita Böhlke, Dominik Dreilich, Nils Heyer, Arne Schlüter, Steffen Schlüter, Söhnke Schlüter, Oliver Vorlop, Hendrik Zimmermann und Sönke Zimmermann. Aus der Jugendfeuerwehr konnten Natalie Tillig und Henriette Putz übernommen werden. Bevor die beiden Feuerwehrmannanwärterinnen Denise Kaufmann und Lena Kaufmann zu Feuerwehrfrauen sowie Feuerwehrmannanwärter Raymond Arnold zum Feuerwehrmann befördert wurden, mussten alle drei erst einen Eid sprechen: „Ich verspreche, meine freiwillig übernommenen Pflichten pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen und gute Kameradschaft zu halten.“
Die Feuerwehrmänner Daniel Kaufmann, Matthias Marks und Ulf Wesche erhielten neue Schulterstücke und wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Hauptfeuerwehrmann Jan Plaschke wurde zum Löschmeister und Oberlöschmeister Nils Heyer zum Hauptlöschmeister befördert. Nach Erreichung der Altersgrenze wurde Henning Wesche in die Altersabteilung verabschiedet. Erfreut zeigte sich der Ortsbrandmeister mit der Dienstbeteiligung, diese ist liegt bei durchschnittlichen 78 Prozent, eine Steigerung um acht Prozent. „Dieses ist eine richtig tolle Sache, bei fast allen zeigt die Tendenz der Dienstbeteiligung nach oben“, so Zimmermann. Nils Heyer, 10 Jahre in Folge, Matthias Borkert, Denise Kaufmann, Jan Plaschke und Holger Putz erhielten ein Geschenk für 100% Dienstbeteiligung. Der Mitgliederstand ist: 200, aufgeteilt in 35 aktive, 29 männlich und 6 weibliche, 13 in der Altersabteilung, 6 Jugendfeuerwehr, 9 Kinderfeuerwehr, 137 Fördernde und 7 Ehrenmitglieder.
Der Altersdurchschnitt beträgt 36, 9 Jahre. Insgesamt 17 Atemschutzgeräteträger sind in der Wehr aktiv. Im vergangenen Jahr wurde fünfmal die Atemschutzübungsstrecke in Goslar besucht. An drei Dienstabenden hat eine Gruppe bei Spüren und Messen teilgenommen. Zu zwei Zugübungsabenden hatte der Zugführer Heiko Hartmann geladen. Insgesamt sechs Atemschutzgeräteträger wurden in der Heißausbildung im Brandcontainer ausgebildet.
Folgende Aktive haben Lehrgänge an der FTZ in Goslar besucht und bestanden: Denise Kaufmann und Lena Kaufmann (beide Truppmann Teil 1), Raymond Arnold und Matthias Marks (beide Truppmann Teil 2), Frederik Broihan und Matthias Marks (beide Atemschutzgeräteträger), Daniel Kaufman und Ulf Wesche (beide Sprechfunker). An dem Truppmann Teil 2 Ausbildungen nehmen zurzeit Lena und Denise Kaufmann teil. Folgende Lehrgänge wurden in Celle besucht und bestanden: Daniel Kaufmann und Lina Plaschke (beide Truppführer), Jan Plaschke (Gruppenführer Teil 1 und Teil 2), Holger Putz (Zugführer Teil 2) und Dominik Dreilich (Technische Hilfeleistung). Wieder einmal konnten die Einsatzzahlen erneut auf einen Rekord für die Lengder Wehr gesteigert werden.
Es waren 15 Einsätze, hauptsächlich durch das Sturmtief Fredrike im Frühjahr, eine Übung und drei Brandsicherheitswachen zu tätigen. Mit Festen, Einladungen und Veranstaltungen waren es über 90 Tage an denen die Wehr unterwegs war. Wie auch 2017 lag der Fokus der Ausbildung im vergangenen Jahr auf dem Ausbilden der Staffel im Löscheinsatz und mit den beiden Fahrzeugen. In 2018 gab es erfreulicher Weise auch ein einige Neuanschaffungen, 14 Helmlampen für die neuen Helme und zehn große Verkehrsleitkegel mit Warnleuchten für einen sicheren Einsatz im Straßenverkehr.
Vielen Dank sagte die Wehr an Uwe Orlowski für die jahrelange Unterstützung als Partner der Feuerwehr, nicht nur mit Spenden sondern vielmehr auch mit der Freistellung der Kameraden. Zu den Einsätzen 2018 sagte der Ortsbrandmeister, dass die meisten Einsätze nachts sind und die Wehr nur noch durch den Funkmelder alarmiert wird. Daher hat der eine oder andere nicht jeden Einsatz mitbekommen. Hier fehlen noch etwa 10 Funkmelder damit jeder Kamerad/in auch die Einsätze mitbekommt. Wilfried Heyer, Leiter der Altersabteilung berichtete von acht Dienstveranstaltungen, darunter zwei Arbeitseinsätze auf dem Friedhof, die Dienstbeteiligung lag bei 78 Prozent. Grußworte richteten Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Stadtbrandmeister Christian Hellmeier, der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Hoppstock und Ortsvorsteherin Lisa Lindner an die Mitgliederversammlung.
Trecker-TÜV (22. Februar)
Schlachteessen (23. Februar)
Müllsammeln (30. März)
Holzeinfahren (20. April)
Osterfeuer (21. April)
Friedhofsfegen (15. Mai).
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