Die Feinbrände der Klosterbrennerei Wöltingerode präsentieren sich im neuen Gewand
„Heut ist ein besonderer Tag, es werden die Produkte der Klosterbrennerei mit neuen Etiketten und Namen vorgestellt, der Inhalt ist von höchster Qualität und sehr gut“, so Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer Hannover. Zusammen mit Biallas präsentierten der Erste Stadtrat der Stadt Goslar, Burkhard Siebert und Markus Grüsser, Geschäftsführer des Klosters Wöltingerode Brennen & Brauen GmbH, die „Alten Schätze im neuen Gewand“.
Der Hauptgrund für die Namensänderung der 14 Produkte: sie in Zukunft auch außerhalb der Region zu vermarkten, so Markus Grüsser. Es kommen zwar 250.000 Besucher im Jahr nach Wöltingerode, aber viele wissen nicht wo der Ort beheimatet ist, auch ein einheitlicher Markenauftritt konnte damit erreicht werden.
So wurde aus dem „Kloster Edelkorn“ ein „Probst Johannes“ und aus der „Berliner Sophie“ ein „Milder Kümmel“. Aus der „Angelina“ wurde eine „Knackige Haselnuss“, der berühmte „St. Benno“ nennt sich jetzt die „Geheimnisvolle 21“.
Auf jeder Flasche sind auch die fünf Hinweise zu lesen, warum in Wöltingerode eine besonders hohe Qualität gebrannt wird. Für die „Spezialitäten“ wird Weizen aus eigenem Anbau, natürliche Malze und Quellwasser aus eigenen Brunnen verwendet. Kupferne Brenngeräte und eine lange Eichenholzfasslagerung garantieren die hohe Qualität. Alle Produkte erhalten im kommenden halben Jahr noch einen kleinen Hinweis, wie der Inhalt vorher lautete. Es wurde auch die „Wöltingeroder Edelfrau“ Sophie Louise als die neue Markenbotschafterin für die Produkte der Klosterbrennerei Wöltingerode vorgestellt. Sie wurde aus zehn Bewerberinnen ausgesucht, um Märkte und Veranstaltungen zu besuchen. Die „Wöltingeröder Edelfrau“, wird wie eine Weinkönigin das Gesicht der Marke für ein Jahr sein.
Präsident Biallas berichtet, dass auf dem Klostergut Wöltingerode seit 1632 die Klosterbrennerei fungiert, damals führten die Zisterzienser-Nonnen die Brennkunst ein.
„Die Klosterkammer ist eine „Sonderbehörde des Landes“ und verwaltet das Stiftungsvermögen. Es müssen 800 historische Gebäude unterhalten werden, davon allein 19 Klöster. Drei in Goslar, neben Wöltingerode noch Grauhof und Riechenberg. Viele Wohn- und Gewerbegebiete haben wir in Goslar als Erbbaurechte vergeben und was wir vor Ort einnehmen, möchten wir auch wieder vor Ort ausgeben. Gewinne aus den Erträgen dienen guten Zwecken. Wenn Sie etwas aus Wöltingerode trinken, tuen sie etwas für einen guten Zweck“, so Biallas.
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