Freitag, 9. Januar 2026 15:19
Harzklinik Goslar waren vorbereitet

Harzklinik Goslar war vorbereitet

Die Asklepios Harzklinik Goslar war am vergangenen Samstag vor dem Hintergrund der Groß-Demonstrationen in Goslar umfassend auf einen möglichen „Massenanfall“ von Verletzten vorbereitet

In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Goslar, der für alle Fälle auf dem Klinikgelände extra eine Behandlungsstelle eingerichtet hatte (siehe Beitrag DRK-Einsatzzüge). Dort sollte notfalls die Zentrale Notaufnahme des Krankenhauses bei einem erhöhten Patientenaufkommen entlastet und erkrankte oder verletzte Personen adäquat erstversorgt werden. In den Abteilungen Anästhesie, Unfallchirurgie und Innere Medizin wurde die Personalbesetzung erheblich erhöht. Konkret wurde die Anzahl der Mitarbeiter bei Ärzten, Pflegekräften, Technikern und an der Rezeption während der Tagschicht verdoppelt. Die Chefärzte Prof. Dr. med. Jörn Heine und Dr. med. Thomas Peterson waren ebenfalls ständig anwesend. Zudem war speziell eine Leitende Notärztin im Auftrag des Rettungsdienstes vor Ort im Einsatz, um die präklinische Phase ärztlich abzusichern. Prof. Heine, zugleich auch Ärztlicher Direktor der Harzkliniken, war gesamtverantwortlicher Ansprechpartner für die örtliche Einsatzleitung, Stefan Kruse als Notfallmanager der Harzkliniken mit eingebunden.

Lediglich eine Person, ein Demonstrant, musste leicht verletzt in der Harzklinik versorgt werden.

Prof. Heine und Kruse zogen nach dem Einsatz eine positive Bilanz. Stefan Kruse sagte: „Nach Erfahrungen aus ähnlichen Veranstaltungen gleicht es nahezu einem Wunder, dass in Goslar nichts Schlimmes passiert ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir es mit einer hohen Anzahl von Verletzten zu tun bekommen, war sehr hoch. Zumal es bei bisherigen Veranstaltungen in anderen Städten immer eine hohe Anzahl Verletzter gab.“ Prof. Heine ergänzte: „Dieser Tag war eine besondere Herausforderung für die Klinik, aber gleichzeitig ein hervorragender Test, der uns glücklicherweise auch ohne zahleiche Verletzte zeigte, dass wir auch auf solche Situationen optimal vorbereitet sind. Der Dank gilt allen beteiligten Mitarbeitern für ihr großes Engagement.“

Schon Wochen  zuvor hatten die Planungen dafür auf Basis des Alarm- und Einsatzplanes der Asklepios Harzkliniken und des medizinischen Konzepts zur Gefahrenabwehr des Landkreises Goslar begonnen. Aufgrund der „beweglichen“ Demo-Veranstaltungen musste für die präklinische Patientenversorgung eine Lösung für einen mobilen Behandlungsplatz gefunden werden, so Notfallmanager Kruse.  Hierfür stellte die Asklepios Harzklinik in Goslar den Parkplatz zur Verfügung. Die Vorteile: kurze Wege nach vorklinischer Versorgung durch Rettungsdienst und DRK. Prof. Heine: „Gleichzeitig hätte dieser Behandlungsplatz im Falle eines hohen Patientenaufkommens die Notaufnahme stark entlastet.“

Foto: T. Pischke, Pressesprecher DRK-Kreisverband Goslar

Homepage der Asklepios Harzklink Goslar