Frühlingscafé 2016 im real, Goslar – Superspenden gehen weiter!

Am 11. und 12. März fand im real,- Goslar aus Anlass des Weltfrauentages das diesjährige Frühlingsfest statt. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns, denn gerade an diesem Wochenende war es extrem kalt, nieselig und ungemütlich. Davon läßt sich das Aktionsteam jedoch nicht beeinflussen und ist mit voller Kraft dabei.
Im Frühling 2014 gab es erstmals zum Flohmarkt einen Bücherbasar unter dem Vordach. Seitdem ist es Tradition, zusätzlich zum Flohmarkt im Innenbereich zu allen Aktionsterminen auch den Außenbereich zu nutzen, sehr zur Freude unserer Gäste und Besucher. Das Angebot wurde ergänzt durch den Spielzeugbasar und den Frühlingsbasar mit seinen Handarbeiten, 0sterdeko, so mancher hausgemachten Leckerei und vor allem den beliebten Überraschungspäckchen.
Das Café war von Anfang an gut besucht von vielen Stammgästen, die immer sehnsüchtig auf den nächsten Termin warten, aber auch von vielen neuen Gästen. Die hausgemachten Salate und Mettbällchen, aber auch die Torten und Kuchen in vielfältiger Auswahl sorgten für Genuß vor 0rt oder auf der Kaffeetafel zu Haus.
Die nachmittägliche Unterhaltung vom Keyboard ist nicht mehr wegzudenken und viele Gäste richten ihren Besuch genau auf die Musikzeit ein.
Seit Jahren ist es Tradition, jeden Tag um 17.00 Uhr mit einem Chorauftritt zu beschließen. So auch in diesem Jahr. Am Freitag begeisterte uns der Döhrener Kinderchor, am Samstag Across Patch, der neue Frauenchor aus Goslar.
Doch es gibt einen Wehmutstropfen bei unserer Aktion: auch uns hat die Grippewelle voll erwischt:
Der Döhrener Kinderchor trat mit der Gruppe der „Vierjährigen“ Sängerinnen, unterstützt von nur zwei „Großen“ Sängerinnen auf. Dennoch konnten wir uns über ein gelungenes Programm und die Begeisterung der Kinder am Gesang freuen.
Bei Across Patch fehlte auch eine Sängerin wegen der Grippe. Die anderen vier Damen boten uns ein Programm von Gospel, über deutsche und internationale Schlager mit mal sanften, mal kraftvollen Stimmen. Unsere Gäste waren begeistert. Viele der Gäste wollen den nächsten Auftritt von Across Patch am 22.05.16 um 17.30 Uhr in der Frankenberger Kirche zum Gospelgottesdienst auf keinen Fall versäumen.
Aber auch das „Caféteam“ hat die Grippewelle voll erwischt. Leider konnten am Samstag diverse der angemeldeten Torten und Kuchen nicht gebracht werden, weil die Spenderinnen kurzfristig erkrankten. Durch die Kurzfristigkeit der Absagen war es nicht möglich Ersatzspenderinnen anzusprechen. Dadurch hatte das Kuchenbuffet am Samstag Spätnachmittag leider nicht mehr die gewohnte Auswahl.
Umso erstaunter und glücklicher war das Aktionsteam, dass bereits nach diesen beiden Tagen mit den Einnahmen von 6.238,07 € das Vorjahresergebnis um 133,00 € überschritten wurde. In dieser Summe ist die Einzelspende von 70,00 €, gespart vom Taschengeld von Sina, enthalten. Das Team freut sich riesig, auch von jungen Menschen unterstützt zu werden: die Geldspende von Sina zu dieser Aktion, dann erhält das Team regelmäßig Spenden von einem nicht genannt werden wollenden Mädchen und… seit 3 Jahren unterstützt uns Saskia (inzwischen 16 Jahre alt) regelmäßig samstags, in den Ferien freitags und samstags aktiv im Cafébereich.
Zu den Tageseinnahmen kommen noch die Pfandbonspenden, seit Dezember 2015 bis dato 252,19 € und diverse Einzelspenden und Zusatzeinnahmen.
Somit können wir unser Spendenjahr 2016 mit der Summe von 6.685,00 € beginnen.
Unsere Gesamtspendensumme ist nun auf 127.590,00 € angewachsen, für das Team auch weiterhin eine unglaubliche Summe. Herr Germandi, Kassenwart der „Stiftung Elternhaus an der Uniklinik Göttingen“ war wieder sehr gerührt über die große Spendensumme. Er dankte dem stellv. Geschäftsleiter des real,- Goslar, Herrn Tamm, für die Möglichkeit der Durchführung der Aktionen im Markt und somit der fast zehnjährigen Unterstützung des Elternhauses.
Der regelmäßige Kontakt zum Elternhaus zeigt die Notwendigkeit der Dauerspenden auf. Wie bereits in den Vorjahren ist das Elternhaus häufig ausgebucht, viele Mammutaufgaben müssen bewältigt werden. Wir berichten regelmäßig darüber.
Das Aktionsteam führt die Spenden immer dem Stiftungskonto zu, um den Betrieb des Elternhauses auch bei evtl. Spendenrückgang zu gewährleisten. Dennoch werden auch mal Teilbeträge für dringend notwendige Anschaffungen genommen. Über zwei Sachanschaffungen aus dem Vorjahr konnten wir bereits berichten, von der dritten steht der Bericht noch aus. Wir informieren im Sommer.
Nach der Aktion ist vor der Aktion. Daher sammelt das Aktionsteam bereits jetzt Sachspenden für den Flohmarkt und die Basare zum Kinder- und Sommerfest am 15. und 16.07.16 (mit Sonntagsflohmarkt am 17.07.16).
Auch neue Bäckerinnen und Bäcker, und jede/r die gern mit helfen wollen, sind gern willkommen.
Karin Kolan / Leiterin Aktionsteam für das Elternhaus Göttingen
real,- Goslar sagt DANKE für den Einsatz zum Frühlingsfest
Zum 10. Mal veranstaltete das Aktionsteam für das Elternhaus Göttingen im real,- Goslar ein Frühlingsfest. Am 11. März war es soweit: der Frühling hatte sich verflüchtigt und kam mit frostigen Temperaturen und Nieselwetter – und hielt auch am 12.03.damit durch. Doch davon läßt sich das Aktionsteam nicht stoppen. Der Flohmarkt – unser ganz besonderer Publikumsmagnet – war im Außen- und Innenbereich super gut bestückt. Eine tolle Auswahl von Waren, dazu eine gute Personalbesetzung – das ergab schon am ersten Tag die Spendensumme von 1.300,- €, insgesamt erbrachte der Flohmarkt 2.300,00 €.
Das Aktionsteam muss immer wieder mit Änderungen zurechtkommen. In diesem Jahr musste ein neues „Basarteam“ gefunden werden. Auch das hat super geklappt. Die neuen Kolleginnen konnten das Vorjahresergebnis weit übertreffen, die Basarspendensumme betrug gesamt 745,00 €.
Wie wichtig allen Teammitgliedern die Teilnahme und Unterstützung ist, zeigte ein weiteres Mal Siegfried. Gerade aus der Reha zurück, bewältigte er zwar mit Gehhilfe, aber dennoch selbstständig den Spielzeugbasar und wurde mit einer neuen Höchstspendensumme von fast 250,00 € belohnt.
Dieses Mal hat uns die Grippewelle zwar beim „Helferteam“ nicht gebeutelt, wohl aber bei den Kuchenspenden – und hier besonders am Samstag. Das Team war auch beim DANKE-Café noch traurig, den Samstagnachmittagsgästen nicht das gewohnte Kuchenbuffett bieten zu können, weil einfach zu viele Spenderinnen wegen kurzfristiger Erkrankung die Torten und Kuchen nicht liefern konnten. Alle hoffen, dass unsere Gäste diesen „Wehmutstropfen“ nicht allzu übel nehmen.
Jede Aktion wird von ca. 40 Helferinnen und Helfern bewältigt, am DANKE-Café nahmen davon 30 teil. Im März kamen für den Aufbau am Vortag und an den beiden Aktionstagen 403 Arbeitsstunden zusammen. An beiden Aktionstagen wurden ca. 160 Kuchen und Torten verkauft, dazu kamen ca. 20 Salatspenden, Mettbällchen und herzhafte Gebäcke.
Bevor Herr Germandi und Herr Thamm zu Wort kamen, wurde die Karte von Sina verlesen, die eine persönlich schwere Zeit dazu bewogen hat, von ihrem Taschengeld 70,00 € für das Elternhaus zu spenden. Alle waren tief bewegt, bekamen Gänsehaut.
Das Team ist sich sicher, daß das Gesamtpaket von Café mit Sitzmöglichkeiten an Tischen mit liebevoll gestalteter Tischwäsche und Dekoration, Flohmarkt, Basaren, musikalischer Unterhaltung am Nachmittag und letztendlich dem Tagesabschluß mit Chorunterhaltung den besonderen Reiz für unsere Gäste ausmacht. Jeder kann sich selbst verwöhnen – und mit wenig Geld anderen so viel helfen!
Herr Germandi, Kassenwart der Stiftung, war ein weiteres Mal überwältigt von der wieder neuen Höchstspendensumme. Er ist jedes Mal begeistert von dem Team, dem vorhandenen Elan, den Ideen. Für das Elternhaus ist das Aktionsteam inzwischen zu einem der „Großspender“ angewachsen. Drei Mal im Jahr eine hohe Spendensumme zu erhalten, das gibt es nicht so häufig.
Trotz starker Erkältung und kaum vorhandener Stimme ließ es sich Herr Germandi nicht nehmen vom Elternhaus zu erzählen. Auch im Elternhaus zeichnet sich der Wandel unserer Gesellschaft ab, aktuell werden viele Flüchtlingskinder in der Klinik behandelt, die Eltern wohnen derweil im Elternhaus. Aktuell werden die Infoblätter für die Angehörigen auch in arabischer Sprache verfasst und ausgegeben.
Die Verweildauer der Kinder ist heute wesentlich kürzer als noch vor zwei oder drei Jahren. Das ist eine große Freude für die Familien, aber auch wesentlich mehr Arbeit für die Elternhausmannschaft. Neben vielen organisatorischen Arbeiten ist auch die Endreinigung der Zimmer und somit der Bettwäschewechsel wesentlich häufiger erforderlich. Das führt dazu, dass die Bettwäsche auch schneller verschleißt. Daher soll ein Teil der heutigen Spende für die Anschaffung neuer Bettwäsche für die 18 Zimmer genommen werden.
Herr Germandi berichtete bereits im Dezember über den Schwelbrand in der Teeküche im Spätsommer vergangenen Jahres. Der Schaden wurde durch die Versicherung beglichen, dennoch ist viel 0rganisation und Zusatzarbeit damit verbunden. Inzwischen erstrahlt der Besprechungsraum, der hauptsächlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, in neuem Glanz. Das gesamte Team ist heilfroh, dass der Brand tagsüber ausbrach und die Feuermelder sofort anschlugen. Somit konnte Schlimmeres verhindert werden – und es kamen keine Menschen zu Schaden. Vom Team mag sich niemand ausmalen, was bei einem Brandausbruch in der Nacht passiert wäre. Wie reagieren die Eltern, die sich ohnehin in einem Ausnahmezustand befinden? Wie reagieren Eltern, die zusätzlich zu ihren persönlichen Problemen die Sprache nicht verstehen? Alle Zimmer waren bereits mit Rauchmeldern ausgestattet. Das genügt dem Elternhausteam heute nicht mehr! Alle 18 Zimmer, Gemeinschaftsräume und Flure werden nun mit hochsensiblen, computergesteuerten Feuermeldern ausgestattet, die mit einer Sicherheitsfirma verbunden sind. Insgesamt ein sehr hoher Geldbetrag – aber nichts im Vergleich zu einem Menschenleben. Auch für diese Anschaffung soll die Spende aus Goslar genommen werden.
Das Aktionsteam ist glücklich, mit seiner Arbeit diese beiden wichtigen Anschaffungen mit zu finanzieren.
Herr Germandi berichtete auch von Selam, einer jungen Frau aus Eritrea, die das Aktionsteam kennen lernen durfte. Selam wurde erfolgreich gegen Blutkrebs behandelt, wollte eine Ausbildung beginnen … dann kam der Krebs zurück. Das letzte Weihnachtsfest war für Selam besonders, denn am 24.12.15 wurde für sie ein Stammzellenspender in Rom gefunden. Die Stammzellenspende wurde inzwischen durchgeführt, Selam befindet sich auf einem guten Genesungsweg.
Frau und Herr Germandi bedankten sich bei dem Team mit einem bunten Frühlingsgruß und verteilten farbig leuchtende Priemeln.
Der stellv. Geschäftsleiter des real,- Goslar, Herr Thamm, kannte die Aktion vorher nicht, war jedoch begeistert von der Kreativität und dem Elan des Teams. Er dankte allen für ihren großen Einsatz. Nicht nur das Elternhaus profitiert, auch die Bewohner Goslars und hier besonders die Kunden vom real,- Goslar. Sie haben die Möglichkeit schöne entspannte Stunden zu erleben – und dabei noch anderen zu helfen. So ein Einsatz wie vom Goslarer Aktionsteam ist kein weiteres Mal
bekannt.
Das Aktionsteam freut sich, dass die Möglichkeit der Pfandbonspenden immer besser angenommen wird. Immerhin kam vom Dez. 2015 bis Ende März 2016 die stolze Summe von 252,19 € zusammen.
Auch in diesem Jahr genossen es die Anwesenden bei Kaffee und Kuchen zu plaudern und sich besser oder neu kennen zu lernen. Die Aussprache im Anschluss brachte wieder so manche Verbesserung der Abläufe – und neue Ideen sind entstanden. Miteinander reden bringt Segen.
Zeitgleich laufen die Vorbereitungen für das Kinder- und Sommerfest am 15.07. und 16.07. – mit Teilnahme am öffentlichen Flohmarkttermin am 17.07. – und die ersten Ideen für das Adventscafé am 21.11. -23.11.16 wurden vorgetragen.
Weitere Infos über Aktionscafes zu Gunsten der Stiftung Elternhaus an der Universitätskinderklinik Göttingen finden Sie auf der Homepage www.nordharz.net/elternhilfe
Möchten Sie evtl. stundenweise helfen – im Café oder Vorbereitungsbereich, auf dem Basar oder Flohmarkt? Backen oder kochen Sie gern – und möchten auch einmal eine Torte, einen Kuchen oder Salat oder etwas für den herzhaften Gaumen spenden? Basteln, werkeln oder handarbeiten Sie gern – und haben keine Abnehmer für Ihre Schätze? Haben Sie gut erhaltene Dinge für den Flohmarkt?
Dann melden Sie sich bitte im real,- Goslar an der Information
oder rufen mich persönlich an: Karin Kolan 05321 – 67 61 387
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