Montag, 12. Januar 2026 7:51
Frauenfasching

Frauenfasching auf dem Kattenberg

Helau und Alaaf  hieß es im Bischof-Rese-Haus beim traditionellen Frauenfasching der katholischen Frauengemeinschaft, der immer eine Woche vor Rosenmontag gefeiert wird

In diesem Jahr lautete das Motto der 66. Faschingsfeier Wir tanzen aus der Reihe. Das Veranstalterteam mit Doris Kramer, Gabriele Kronemann, Beate Maeding, Christa Müller, Ursula Schmidt, Hildegard Wellner und Angelika Wellner-Pahl, hatte wieder ein nonstop Programm zusammengestellt. Neun verschiedene, lustige und stimmungsvolle Einlagen über fünf Stunden. Mit dem Einmarsch aller Beteiligten mit dem Begrüßungslied, nach der Melodie Dort oben auf dem Berge, Sie hat uns jetzt wieder, die närrische Zeit, begann der bunte Abend.

Anschließend wurden vergangene Ereignisse mit dem Vienenburg Lied gesungen: Vienenburg ist eine schöne Stadt…. die Probleme mit der Bauzeit der Okerbrücke hat und dem Hochwasser der Radau hat. Ein neues Döner-Bistro ist schon da. Ein Autohof soll demnächst gebaut werden und das gemeinsame Frühstück war dieses Mal bei der Feuerwehr.

Einen Sketsch trugen alle sieben Damen gemeinsam vor

Eine Musikstunde mit unmusikalischen Kindern, mit Scherzen wie: ein Pinsel ist ein Streichinstrument oder das Akkordeon das älteste Musikinstrument, weil es so viele Falten hat. Beim Klavier sind die weißen Tasten für Hochzeiten und die schwarzen für Beerdigungen und der Unterschied zur Geige besteht darin, dass auf der Geige kein Bierglas Platz hat. Auch Mädchen können in den Stimmbruch kommen, wenn sie sich von einem Tenor trennen und nun mit einem Bariton gehen.

Diddi kauft ein hieß der Sketsch eines problematischen Einkaufs mit Christa Müller und Ursula Schmidt, da die Dame heute schon für morgen das Brot von gestern bestellen will, weil es dann nur noch die Hälfte kostet. Außerdem kauft sie noch diverse Sachen für sich und ihre Nachbarinnen ein, doch mal will die eine gar nichts mal die andere zwei Artikel haben, doch dann teilen sich alle ein Produkt.

Für viel Aufsehen sorgte der berühmte Schwarz-weiß-Tanz, dafür hatten die sieben Damen mehrmals trainiert. Nach dem Marmorstein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht, gab es tosenden Applaus von den Närrinnen.

Beim Apotheker wird nach den kuriosesten Artikeln gefragt, so der nächste Sketsch, einige gibt es mit und einige ohne Rezept und manchmal muss man das Wort nur richtig lesen damit es einen Sinn ergibt.

Damit zwischen den Auftritten auch kräftig getanzt wurde, dafür sorgten wieder Kathi und Artur Skutela mit den Stimmungsliedern wie Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer, Das rote Pferd, Rosamunde und Heut ist ein schöner Tag für Partystimmung. Natürlich durfte auch Atemlos von Helene Fischer nicht fehlen. Mit der Polonaise Blankenese und Schmidtchen Schleicher, ging es durch den Saal.

Zum Abschluss gab es einen Sketsch von vier Damen Deutsch ist eine schwere Sprache: ein Ehepaar, das mir und mich und dir und dich verwechselt, trifft in einem Lokal auf einen Professor der deutschen Sprache. Da der Professor sich ständig verbessernd in die Gespräche des Ehepaares und auch in die Bestellung bei der Kellnerin einmischt, kommt es zu kuriosen Missverständnissen.

Die meisten Närrinnen hatten sich phantasievoll verkleidet, eine Gruppe war als die Wilden Leos aus Bad Harzburg angereist. Die 70 Gäste hatten bis Mitternacht ihren Spaß beim Tanzen, Schunkeln und Sketchen. Die Gäste kamen von beiden Konfessionen und nicht nur aus Vienenburg, auch aus Goslar und Bad Harzburg. Für das leibliche Wohl sorgte das Thekenteam mit Brygida Reimann, Jutta Schulz und Brigitte Schäfer mit Getränken und leckeren Köstlichkeiten. Der Hauptrenner waren Berliner, mit oder ohne Marmelade.

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