Der CDU-Ortsverband Vienenburg hatte den Vizepräsidenten des niedersächsischen Landtages, Frank Oesterhelweg (CDU), zu Besuch
Es wurden vier Problemzonen in und um Vienenburg besucht. Der Lärmschutzwall A 395 bei Lengde, Lärmbelästigung bei Wiedelah, die Schrankensituation auf der Goslarer Straße und die Okerbrücke auf der B241. In Lengde wurde der Gast vom 1. Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes, Michael Deike und von der Ortsvorsteherin Lisa Lindner (SPD) begrüßt. Außerdem beteiligten sich Einwohner und Vorstandsmitglieder der CDU an der Besichtigung. Oesterhelweg dankte Dr. Alexander Saipa (SPD) für seine bisherigen Bemühungen für den Lärmschutzwall und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, denn schließlich arbeiten wir in Hannover in einer großen Koalition zusammen.
Der vor über 40 Jahren gebaute Lärmschutzwall ist in den vergangenen Jahren um einiges abgesunken
Seit der Grenzöffnung und den Bau der B6n hat sich der Verkehr auf der A 395 verdoppelt, aber die Verkehrszahlen stammen aus Zählungen vor 40 Jahren. Für die Anwohner ist es ein kaum hinnehmbarer Zustand, selbst die Besuchergruppe hatte Schwierigkeiten sich zu verständigen. Vorgeschlagen wird eine Lärmschutzwand wie in Goslar auf der B6 oder in Braunschweig auf der A391.
In Wiedelah gibt es auch Lärmbelästigung durch die A 395, besonders bei Westwind.
Hier schlägt der Ortsvorsteher Hans-Joachim Michaelis (CDU) eine Reduzierung auf 100 Km/h auf beiden Fahrstreifen vor. Sollte der Bau eines geplanten Autohofes fertig gestellt sein, wird mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen gerechnet. Frank Oesterhelweg machte den Vorschlag, für beide Lärmschutzmaßnahmen eine Petition von Bürgern aus Lengde und auch aus Wiedelah an den Landtag zu senden. Bei den Maifeiern sollen die nötigen Unterschriften gesammelt werden.
Die Petition soll an den Staatssekretär und an die Landtagspräsidentin weitergereicht werden.
Am Bahnübergang der Goslarer Straße wurde deutlich, dass in Zukunft der Hauptverkehr von der Goslarer Straße als Vorfahrtsstraße über die Fritz-Laube Straße geleitet werden muss. Während des Ortstermins senkten sich die Schranken dreimal und es bildeten sich die üblichen Staus. Zustimmung gab es für einen Kreisel an der Kreuzung Fritz-Laube Straße und der B 241.
Für den geplanten Neubau der Brücke über die Oker auf der B 241 wird hervorgehoben, dass die halbseitige Brückensperrung mit der installierten Ampelregelung gut funktioniert. Offenbar ist aber auch, dass die Sperrung einer wichtigen Bundesstraße für den Brückenneubau von einem Jahr schwerlich hinnehmbar ist. Oesterhelweg regte an, eine Not-Holzbrücke für die Fußgänger parallel zum Neubau zu errichten und dies als minimale Lösung in die Diskussion einzubringen.
Evtuell wäre es auch möglich, die Brücke in zwei Bauabschnitten zu errichten, so dass immer eine Fahrspur zur Verfügung stünde. An die beteiligten Stellen ist aber ein deutlicher Appell zu richten, der Planung und Umsetzung der Maßnahme eine höhere Priorität zuzumessen. Dies gilt auch für die Überlegungen zur Neuregelung der Verkehrsführung im Bereich des Bahnüberganges.
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