Am späten Samstag-Vormittag geriet eine Scheune in Isingerode in Brand.
Nachdem die Besitzerin feststellte, dass sie mit dem Gartenschlauch machtlos gegen das ausgebrochene Feuer war, alarmierte sie den Notruf.
Die Polizei, sowie ein Rettungswagen waren beim Eintreffen der Feuerwehr schon vor Ort.
Die anrückenden Einsatzkräfte bauten schnell eine Wasserversorgung per Hydranten und offenem Gewässer, aus der Ecker auf und nahmen den Löschangriff von der Rückseite des Gebäudes aus vor.
Da die Scheune der Besitzerin unter anderem als Futterlager dient, galt es, die gerade erst am Vormittag eingetroffenen Strohballen mit einer Stückzahl von 250 aus dem Gebäude zu holen.
Per Hand, mit Forken drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz vor. Selbst das Aufschneiden der Zwischendecke wurde nötig, um die Ballen schnell genug heraus und das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
Da durch die Hohe Stückzahl der Strohballen die Belastung der Atemschutzgeräteträger sehr hoch und diese immer nur eine gewisse Zeit eingesetzt werden dürfen, wurde nach der Feuerwehr Hornburg, Isingerode und Schladen auch noch die Feuerwehr Gielde nachalarmiert um mit ihren AGT’s zu unterstützen.
Auch die FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrale) rückte an, um zwischenzeitlich die Atemschutzflaschen wieder aufzufüllen.
Besonderen Dank geht an die Damen des DRK Isingerode, die die Einsatzkräfte während des Einsatzes mit belegten Brötchen und Getränken versorgten.
Bislang unklar ist noch wie das Feuer ausbrechen konnte, zum Zeitpunkt des Einsatzes kann laut Polizeikommissar Hartmut Barbin aber davon ausgegangen werden, dass es kein Fremdverschulden war. Die weiteren Ermittlungen laufen nun über die spezialisierte Kripo Salzgitter.
Außer 59 Feuerwehrkräften aus Hornburg, Schladen, Isingerode und Gielde waren auch die Polizei Schladen, die Kripo aus Salzgitter, das DRK Isingerode, die FTZ Schladen, der Abschnittsleiter West Jörg Koglin, Gemeindebrandmeister Klaus Moser, dessen Stellvertreter Ullrich Neumann und ein Rettungswagen zwischen 5-6 Stunden im Einsatz.
Eine kurze Nachbesprechung des Einsatzes ließ verlauten, dass die Einsatzleitung mit dem Verlauf des Einsatzes sowie der Kooperation unter allen Einsatzkräften zufrieden war.

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