Bereits um 7.20 Uhr hatten sich die Polizei und Lehrer vor den zwei Eingängen des Schulzentrums Goldene Aue postiert, um eine Beleuchtung- und Fahrradkontrolle durchzuführen.
Federführend bei der Kontrolle war Ralf Buchmeier als Verkehrssicherheitsberater und Stephani Gobernack vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar. Zur weiteren Hilfe standen mehrere Polizeibeamte, vom Lehrerkollegium Nicole Kambas und Uwe Drösemeyer von der Realschule sowie Robert Metz vom Christian-von-Dohm-Gymnasium zur Verfügung.
Es wurden etwa 100 Fahrräder kontrolliert, davon wiesen 26 Mängel auf.
Diese wurden von den Lehrern in Listen notiert. Die Hauptmängel waren fehlende Reflektoren oder Hauptlichter oder die gesamte Beleuchtung mit Rückstrahler war defekt. „Wir wollen Euch nicht ärgern – sehen und gesehen werden“, war der Aufklärungspruch von Ralf Buchmeier an die Kinder des Schulzentrums.
Laut Ralf Buchmeier soll die Aktion ein Denkanstoß sein, alles im freundschaftlichen Miteinander.
Es wird auch noch einmal an die Eltern appelliert, die Fahrräder der Kinder zu überprüfen und verkehrssicher auszustatten, bevor sie zur Schule fahren. Dazu gehören neben Licht auch funktionierende Bremsen und eine Klingel. Zwei Kinder waren mit sogenannten Spaßrädern – BMX unterwegs, diese besitzen kein Licht. Auch aus Bequemlichkeit hatte ein kontrolliertes Kind kein Licht am Fahrrad, es war in seinem Schulranzen. Es wurde darauf hingewiesen, wie gefährlich es ist, im Dunkeln ohne ausreichende Beleuchtung zu fahren. Auch das Fahren mit Kopfhörern ist verboten. Dieses wird mit einem Bußgeld bestraft, denn ein Ohr muss immer frei sein. Dies gilt auch für andere Verkehrsteilnehmer wie Sportler, besonders Jogger. Die Ergebnisse der Kontrolle wurden an die Klassenlehrer weiter geleitet. Diese werden dann prüfen, ob die Mängel behoben sind.
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