Das Kabarett „Immerhin“ beginnt in bunten Kostümen pünktlich mit ihrem zweimal gut 30-minütigen Programm. Das Publikum zeigt sich mit viel Applaus von den Darbietungen begeistert.
Auf der Veranstaltungsplattform der Eingangangskrone des Baumwipfelpfades fand jetzt zum Abschluss der Veranstaltungssaison erstmals ein außergewöhnliches Kabarett statt. Das 9-köpfige Ensemble setzt sich größtenteils aus pensionierten Lehrkräften zusammen, die aus Braunschweig, Hildesheim, Liebenburg, Nordstemmen und Peine kamen. Sie treten seit rund 4 Jahren vor unterschiedlichem Publikum auf und schreiben ihre Texte zum großen Teil selbst. Dabei werden schulische Gegebenheiten ebenso wie gesellschaftskritische Situationen in den Focus genommen.
In dem Programm, das in 20 Stücken mit Gesang und instrumentaler Begleitung aufgeführt worden ist, erfuhr das Publikum unter anderem, was im Märzen der Bauer alles für schöne Sachen mit der Umwelt anstellt und wie die Bayern ihr Land immer wieder trotz der vielen Skandale lieben. In ihrer Satire schilderten sie das Elend vor der Mittelmeerinsel Lampedusa und wünschten sich, die internationale Politik ohne Waffen zu lösen.
Es war ein interessanter und nachdenklicher Abend in den Baumwipfeln des Kalten Tales, den das außergewöhnliche Kabarett „Immerhin“ gestaltet hat.
Text und Fotos: Helmut Gleuel
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