Offiziell wurde in einer Feierstunde der Anbau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Lengde gefeiert.
Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk überreichte an Stadtbrandmeister Christian Hellmeier einen überdimensionalen Schlüssel, der reichte ihn an „Hausherr“ Ortsbrandmeister Hendrik Zimmermann weiter.
Bereits Mitte 2015 wurde der Anbau fertig gestellt und es erfolgte eine Teilabnahme. Es wurde aber bewusst mit der Einweihung gewartet, um die Fertigstellung der Küche und des Ausbildungsraumes abzuwarten. Geplant wurde die Erweiterung der Fahrzeughalle für einen weiteren Einstellplatz mit einer Ausbaureserve im Obergeschoss als optionale Erweiterung des Gruppenraumes. Im Laufe der Maßnahme entstand seitens der Ortswehr der Wunsch, das Satteldach mit einer Dachgaube zu erweitern, um den Raum über der Fahrzeughalle besser nutzen zu können. Dem Wunsch der Feuerwehr hat das GGM entsprochen und hat die Planung sowie die Genehmigung anpassen lassen.
Bei dem Anbau handelt es sich um eine klassische Massivbauweise aus Hochlochsteinen mit Stahlbetondecke und einem Satteldach mit Ziegeleindeckung. Baubeginn war Ende Februar 2015 und am 21. Mai konnte das Richtfest gefeiert werden. Am 6. November vergangenen Jahres fand der neue Mannschaftstransportwagen in der „alten“ Fahrzeughalle seinen neuen Stellplatz.
Der geplante wirtschaftliche Rahmen des Anbaus von insgesamt 90.000 Euro wurde eingehalten. Der Anbau war im Feuerwehrbedarfsplan Vienenburg bereits enthalten, allerdings in „abgespeckter Form“. Die vorgesehenen Mittel wurden seitens der Stadt Goslar aufgestockt, um eine vernünftige Nutzung durch die Ortswehr zu ermöglichen und das Gebäude auch in das Ortsbild einzufügen.
Dank sagte der Ortsbrandmeister an alle Aktiven. Es wurden mehr als 10.000 ehrenamtliche Sunden an Arbeit und Dienst geleistet. Für die neue Küche gab es nach einem Spendenaufruf eine fünfstellige Summe, auch Sachspenden wurden bereitgestellt. Viele Firmen haben die Feuerwehr bei den Eigenleistungen unterstützt. Weiterhin haben die Kameraden in Eigenleistung die Fläche vor dem Gebäude mit der Inschrift „Feuerwehr“ gepflastert.
Pfarrer Johann Böhm hielt eine Andacht und segnete das Feuerwehrhaus, „Die Feuerwehr rennt wenn es brennt, bei Unfall und Hochwasser, mit dem Motto „Retten-Löschen-Bergen“. Er beendete die Andacht mit dem Spruch „Gott segne dieses Haus und alle die da gehen ein und aus“.
Viele Gäste feierten die Einweihung, darunter die Ortsvorsteherin Almut Broihan, Ratsmitglieder, Kreisbrandmeister Uwe Fricke, Stadtkommando, benachbarte Ortswehren, Sponsoren und ausführende Baufirmen.
Die nächste Feier wartet schon im Feuerwehrhaus: ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) ist für 142.000 Euro ausgeschrieben, es wird Anfang April aus Luckenwalde abgeholt und im Mai überreicht.
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