Neue Kletterlandschaft am Vienenburger See
Vor einem Jahr stellte Ortsvorsteher Martin Mahnkopf den Antrag für ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz am Vienenburger See. Die künftigen Nutzer hatten sich ihr neues Spielgerät selbst ausgesucht. ‚
Mädchen und Jungen aus Vienenburg hatten bei einer Kinderbeteiligung unter Federführung der Stadtjugendpflege das Thema Klettern auf Position 1 ihrer Wunschliste gesetzt. In einer folgenden Expertenrunde konnten die Kinder zwischen zwei Varianten wählen: Kletterlandschaft oder eine Kombination aus Seilbahn, Rutsche und einem einzelnen Kletterfelsen.
Die Entscheidung fiel auf die Kletterlandschaft
Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk nahm kurz die Eröffnung des Vienenburger Seefestes zum Anlass, das neue Spielangebot offiziell einzuweihen. „Vor gut einem Jahr waren wir hier im Piratenkostüm unterwegs, um den Traumspielpark zu gewinnen.“ Das habe zwar nicht geklappt, aber die Stadt habe nun aus eigenen Mitteln für 59.200 Euro eine Spiellandschaft nach den Wünschen der Kinder geschaffen – eine Art Traumspiel-Kletterlandschaft.
„Viele Jahre wurde für die Spielplätze nichts getan, es wurde nur zurück gebaut, nun haben wir etwas Größeres errichtet.“ so der Oberbürgermeister.
Im Gegensatz zum Vorgänger, einem Holz-Fort aus den 1980er Jahren, sind die Kletterfelsen jetzt aus beständigem Beton. Die einzelnen Elemente sind mit Kletterstangen oder Netzen verbunden. Das neue Spielangebot bietet älteren Kindern die Gelegenheit, den Felsen selbst zu erkunden, Grenzen zu erfahren und die eigenen Fähigkeiten auszutesten.
Wie ist es um Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer bestellt?
Die Kletterlandschaft ist anspruchsvoller als die klassischen Spielgeräte wie Rutsche oder Wippe. Deshalb verweilen die Kinder dort auch länger. Und damit sich die Eltern währenddessen nicht die Beine in den Bauch stehen, wurde der Spielplatz familienfreundlicher gestaltet. Fünf neue Tische und Sitzbänke wurden aufgebaut.
Die bisherigen Sitzgelegenheiten stammten vom Goslarer Marktplatz
„ Mit den neuen Sitzbänken können Familien einige Stunden hier verweilen und zwischendurch ein Picknick machen“ so Mahnkopf. Die Umgestaltung des Spielplatzes ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Die Stangenleiter-Rutsche wird nach dem Seefest gegen eine konventionelle Edelstahlrutsche getauscht, wie Karin Jünke erklärt, Fachdienstleiterin Kindertagesstätten und verantwortlich für städtische Spielplätze.
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