Während des Sturmtiefs Friederike waren neben den Freiwilligen Feuerwehren auch 54 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Landkreis Goslar im Einsatz.
Um 17.20 veranlasste der Einsatzleiter Stefan Meffert (Zugführer des 1. Einsatzzuges) die Alarmierung der Betreuungsgruppen aus Vienenburg und Seesen. Ihr Auftrag war der Aufbau einer Anlaufstelle zur Betreuung im DRK-Zentrum in der Wachtelpforte in Goslar. Hier wurden 40 Personen (Erwachsene und Kinder) betreut und verpflegt, die aufgrund der zahlreichen Straßensperrungen, verursacht durch das Sturmtief Friederike, nicht mehr zurück in ihre Wohnungen bzw. Unterkunft in den Oberharz konnten.
Durch den Einsatzstab des DRK-Kreisverbandes wurde der Transport von 35 Personen in verschiedene Orte im Harz mit Mannschaftstransportwagen (MTW) organisiert und durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte durchgeführt. Eine dänische Familie konnte in ein Hotel vermittelt werden. Ein junger Mann verbrachte die Nacht in der Jugendherberge in Goslar (kostenlose Aufnahme). Fünf Personen wurden kostenlos vom Altenheim Theresienhof aufgenommen.
Gegen 22 Uhr waren alle 40 Personen sicher untergebracht. Eine zweite Anlaufstelle für Betroffene wurde zeitgleich durch das örtliche DRK in Clausthal-Zellerfeld errichtet, musste jedoch nicht in Betrieb genommen werden. Der Einsatz konnte um 22:30 beendet werden.
Text: Timo Pischke
(Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Symbolfoto: Timo Pischke\DRK Kreisverband Goslar
Homepage: DRK-Kreisverband Goslar e.V.
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