Wegen der schlechten Wetterlage musste das Bürgerfrühstück vom Burghof in den BurgSaal verlegt werden
Seit 2007 wird das Bürgerfrühstück in der ehemaligen Harlystadt immer am 3. Oktober veranstaltet. Angefangen hatte man mit über 300 Gästen vor dem historischen Bahnhof. Von dort zog man auf den Marktplatz um und seit einigen Jahren ist man Gast auf der Vienenburg. Es musste bereits öfters wegen der Wetterlage in die Schulturnhalle der Grundschule und in das Feuerwehrgerätehaus verlegt werden, oder es musste ganz ausfallen. In diesem Jahr aber konnte auf den BurgSaal ausgewichen werden.
Wie in jedem Jahr wurden Tische und Stühle gestellt
Die Speisen und Getränke musste jeder Gast selbst mitbringen. Die Teilnahmegebühren betrugen zwei Euro pro Sitzplatz. Veranstaltet wurde das Bürgerfrühstück durch die Seniorenkreise der evangelischen Kirche und evangelische Frauenhilfe, der katholischen Kirche sowie vom DRK Ortsverein. Die Einnahmen kommen der Seniorenarbeit in Vienenburg zugute. Dadurch wurden einige Sitzbänke angeschafft und verschiedene Veranstaltungen unterstützt.
Für den Aufbau der Tische und Stühle hatte sich die Jugendfeuerwehr aus Vienenburg zur Verfügung gestellt. Da noch Extraausgaben für die Saalreinigung und zusätzlicher Stühle bezahlt werden musste, wurde eine Sammlung unter den 160 Gästen durchgeführt. Diese erbrachte 302,50 Euro.
Andacht ohne Posaunenchor

Mit einer Andacht, gehalten vom evangelischen Pfarrer Johann Böhm und dem katholischen Diakon Roland Wolff, wurde das Bürgerfrühstück eröffnet. Vor dem Essen wurde erst dreimal gesungen, denn der Posaunenchor hatte aus personellen Gründen abgesagt. Nach Danke für diesen guten Morgen, gab es das Lied Brüder, singt ein Lied der Freude. Danach folgte die Begrüßung durch Diakon Roland Wolf. „Wir möchten euch heute am Tag der Wiedervereinigung zu diesem gemeinsamen Frühstück willkommen heißen. Es ist für uns alle ein guter Grund zu danken, für all das, was Gott uns schenkt: Den Frieden, die Wiedervereinigung, die Gemeinschaft auf der Burg und den Dank an die jährliche Ernte. So ist dieses Fest nicht nur ein Fest für die Vereine und der Familien, sondern ein Fest für alle“, so Diakon Wolff.
Nach dem Schlusslied Nun danket alle Gott und dem Vater Unser, gab es noch einige Grußworte durch den Goslarer Bürgermeister Axel Siebe. Danach konnten endlich die vielen kulinarischen Genüsse verkostet werden. Neben Brötchen und Brot, gab es alles was das Herz begehrt. Verschiedene Käse- und Wurstsorten, Salate, Obst, Fisch und Marmelade. Neben Kaffee und Tee, gab es anschließend Bier und Sekt ebenso wie viele kleine Spirituosen.
Viele Gäste sind bereits Stammgäste, so der Partnerschaftsverein aus Forres und der Heimatmuseumsverein, die ihre Wimpel auf den Tischen platzierten. Auch die Feuerwehr gehört immer dazu. Bedauert wurde von einigen Gästen, dass am gleichen Tag des Bürgerfrühstückes andere Veranstaltungen durchgeführt werden. Auch die Politik war nur sehr schwach vertreten. Normalerweise präsentierten sich die Parteivertreter und Ratsmitglieder in großen Gruppen. In diesem Jahr waren nur Bürgermeister Siebe und Michael Deike präsent.
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