Mehrere Ölsperren wurden gesetzt
Am Montagvormittag wurden die Feuerwehren aus Hornburg und Werlaburgdorf sowie die Örtliche Einsatzleitung der Einheitsgemeinde Schladen-Werla nach alarmiert. Ein Spaziergänger sichtete auf der Mühlenilse einen Ölfilm und ließ die zuständigen Einsatzkräfte alarmieren.
An der besagten Stelle wurden schnellstens zwei Ölsperren errichtet, damit die auslaufende Flüssigkeit nicht weiter flussabwärts treiben konnte. Nach genauer Erkundung und Sichtung entlang der Ilse wurden noch weitere verschmierte Stellen gefunden, auch diese galt es zu beseitigen bzw. die auslaufende Flüssigkeit mit Ölsperren aufzuhalten. Teilweise mussten Einsatzkräfte aus Hornburg mit Wathosen in die Ilse, um diese von Verunreinigungen zu befreien, damit die Ölsperren korrekt gesetzt werden konnten.
Ein Mitarbeiter der LSW nahm Proben von der Mühlenilse, um die Substanz zu bestimmen. Des Weiteren öffnete der Mitarbeiter mehrere Gullydeckel, um den Lauf der Flüssigkeit zu beobachten und die Herkunft zu ermitteln. Die Flüssigkeit lief aus einem Kanal direkt in die Ilse.
An 3 verschiedenen Standorten wurden insgesamt 4 Ölsperren aufgebaut, um eine weitere Verunreinigung des Gewässers zu vermeiden. Die Feuerwehr Werlaburgdorf unterstützte die Hornburger Wehr und lieferte weitere Ölsperren. Seit Anfang des Jahres hat Werlaburgdorf den Einsatzschwerpunkt ÖL erhalten und wird bei Einsätzen in Verbindung mit Öl mit alarmiert.
Zusätzlich am Einsatzort befanden sich ein Mitarbeiter der Einheitsgemeinde Schladen-Werla, eine Mitarbeiterin der Unteren Wasserbehörde, die Polizei sowie die beiden Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski und Peter Bartels.
Am Dienstag trafen sich die Kameraden der Hornburger Wehr erneut, um zwei der Ölsperren auszuwechseln. Am Freitag wurden die Ölsperren dann komplett wieder abgebaut.
Text:
Jill Geske-Gloger / Pressewartin der EG Schladen-Werla
Luisa Schneemilch / Pressewartin der Feuerwehr Hornburg
Fotos: Feuerwehr Hornburg
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