Zum 14. Mal führte die Reservistenkameradschaft (RK) Lutter am Barenberge der Kreisgruppe Harz im Reservistenverband in Kooperation mit dem Landeskommando Niedersachsen (LKdoNI) ihren Orientierungsmarsch bei Nacht durch. Der erstmals als Leuchtturmveranstaltung der Landesgruppe Niedersachsen ausgeschriebene Nachtorientierungsmarschmarsch hat die Zielvorgabe, die Teilnehmer innerhalb der Gruppe bei eingeschränkter Sicht unter körperlicher Belastung zu befähigen und den Umgang mit Karte und Kompass zu beherrschen.
Der vom Vorsitzenden und Leiter der Nachtveranstaltung, Stabsfeldwebel d.R. Maic Meyer, und seinem Planungsteam optimal ausgearbeitete „Tilly-Nachtmarsch“ ist vom Feldwebel für Reservisten, Stabsfeldwebel Kai Hurrelmann, und von weiblichen Mitgliedern der RK Lutter tatkräftig unterstützt worden. Sie haben damit maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Während Maic Meyer die angetretenen Mannschaften begrüßte und sie über den Ablauf informierte, streikte zweimal das kleine Elektrizitätswerk der RK Lutter. Wahrscheinlich führte eine zusätzlich in Betrieb genommene Kaffeemaschine zum Stromausfall.


Bevor die Mannschaften an den Start gingen, zeichnete der Stellv. Landesvorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen, Oberstleutnant d.R. Hans-Joachim Stegemeier, den engagierten Hauptgefreiten d.R. Dr. Oliver Moers in Anerkennung seiner besonderen Verdienste im Reservistenverband mit der Landesmedaille der Landesgruppe Niedersachsen aus. Anschließend wünschte er den teilnehmenden Mannschaften den erhofften Erfolg.
Um 18:15 Uhr startete die Reservistenarbeitsgemeinschaft Hildesheim/Braunschweig als erste Mannschaft. Sie hat den Auftrag: „Marschieren Sie zur Station 1 nach der Koordinate NC 895/615“. Im 15-minütigen Abstand folgten die nächsten elf Mannschaften.
Einige Teams hatten Probleme beim Umgang mit Karte und Kompass. Sie mussten die rund 14 Kilometer lange Marschstrecke zwischen den Höhenzügen Kesselköpfe, Wahrenberg, Windenberg und Ritterkopf im Raum Ostlutter auf direktem Weg zum Ziel laufen, da sie einige der elf Stationen, auf den weitere Aufgaben zu lösen waren, nicht gefunden hatten.
Von den Strapazen gezeichnet verfolgten die Marschteilnehmer gespannt die Ergebnisse, die Maic Meyer bei der Siegerehrung bekannt gab.
Das Team der RAG Hildesheim/Braunschweig hatte die Nase vorn und nahm freudestrahlend die Siegertrophäe in Empfang. Den zweiten Platz erkämpfte sich die favorisierte RK Gittelde. Nur 4 Minuten später erreichte die RK Zieten I (Göttingen) das Ziel.
Für den letzten Platz gab es die „Rote Laterne“, die das Team der RK Hannover Stadt/Verden unter großem Beifall den originellen Preis mit nach Hause nimmt. Die Mannschaft war 6 Stunden und 14 Minuten unterwegs.
Das Team der RK Herzog Ferdinand (Braunschweig) holte sich den Sonderpokal für die Beantwortung „Sicherheitspolitischer Fragen“.
Im Anschluss an die Siegerehrung bedankte sich Maic Meyer bei den Kameraden Detlef Wittenberg, Tobias Willken und Stefan Pascher für ihren Sanitätseinsatz und verlieh ihnen die Reservistennadel der RK Lutter.
Die gelungene Veranstaltung klang mit einem Kameradschaftsabend am Lagerfeuer aus.
Weitere Fotos finden Sie auf der Seite des Reservistenverbands Niedersachsen
Text: Helmut Gleuel
Fotos: Helmut Gleuel und Bernd Gläsner
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