Mittwoch, 4. März 2026 1:42
18. Mettwurstessen
In traditioneller Bekleidung - weißes Hemd, rotes Halstuch, schwarzer Zylinder - wurde Mettwurst gegessen

18. Mettwurstessen im Heimatmuseum

Der Heimatmuseumverein Vienenburg hatte am Fastnachtstag zum 18. Mettwurstessen eingeladen

Der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Bienert konnte über 35 Männer in traditioneller Bekleidung – weißes Hemd, rotes Halstuch, schwarzer Zylinder – im Heimatmuseum begrüßen.

Nur die bauernschlauen Vienenburger Originale Kalle und Otto kamen im Flanellhemd. Wie Hans-Joachim Bienert in seiner Begrüßung berichtete, sollten alle Gäste den Abend genießen. Denn es war das letzte Mal, das man sich in dem bewegten Gebäude zum Mettwurstessen traf.

In dem historischen Gebäude war schon eine Näherei, Druckerei und viele Jahre war es ein Gebäude der Grundschule. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte geht es mit dem Museum in das historische Bahnhofsgebäude. Das lästige Treppensteigen ist dann für die Gäste vorbei, denn im Bahnhof wird alles ebenerdig sein. Für das Mettwurstessen würde sich dann der Kaisersaal anbieten. Die im Bahnhof untergebrachte Bücherei wird dann in das Rathaus umziehen.

Die Vereinsmitglieder und einige Gäste vom Heimatverein Abbenrode ließen sich die mitgebrachten, verschiedenen Mettwürste sowie die geistigen Getränke schmecken.

Der Abend wurde durch viele humorvolle Beiträge, beginnend mit Vorsitzenden, der deftig über das weibliche Geschlecht lästerte, unterhaltsam gestaltet. Kalle und Otto sowie Hans-Jürgen Stanikowski brachten Vienenburger Anekdoten auf Platt zum Besten. Martin Mahnkopf ließ die Männer mit herrlichen Witzen lachen und Harald Kronemann machte sich über die unsäglichen Anglizismen in unserer Sprache lustig. Und  noch lange danach saßen die Zylinderköpfe beieinander.