1. Winterabend im Heimathaus fand trotz Sturm Friederike statt
Der Sturm war abgeflaut und die Besucher strömten in die Alte Mühle. Dort waren sie froh, dass die Heizung im Heimathaus wieder funktionierte. Der gute Besuch zeigte das Interesse der Bevölkerung.
Beim 1. Winterabend wurde die Sonderausstellung Schladen zwischen 1930 und 1948 mit weiteren historischen Fotos vertieft. Hans-Gert Hotop hatte dafür das Fotoarchiv durchforstet.
Viele Fotos zeigten die Zerstörungen durch Bombenangriffe in Schladen, Hornburg und Wendessen.
Danach las Marion von Kaufmann sehr eindrucksvoll aus dem Buch Erzähl doch mal… ihrer Tante Ursula von Hanstein. Ihre Tante hatte darin ihre Erlebnisse im 2. Weltkrieg auf der Domäne beschrieben. Dabei auch über das Wunder, als 90 Brandbomben im Hof brannten, aber nur eine auf die Scheune und eine durchs Hausdach direkt in die Räucherkammer fielen, ohne größere Schäden anzurichten. In einer anderen unglaublichen, aber wahren Geschichte berichtete sie über ihren Besuch in der Festung von Güstrow. Dort schmuggelte sie Hilfsgüter zu Freunden hinein, die nach dem Anschlag auf Hitler inhaftiert worden waren.
Außerdem berichtete Frau von Kaufmann über den Besuch der Angehörigen des abgestürzten Fliegers und Besuche von ehemaligen Zwangsarbeiter auf der Domäne nach dem Kriege.
Nach einigen Fragen klang der Abend bei Glühwein und Käsespieße mit vielen Gesprächen aus.
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