Sonntag, 11. Januar 2026 17:23
Mühlenweihnacht
Stockbrotbacken

11. Mühlenweihnacht in Abbenrode

Zur 11. Mühlenweihnacht hatte die Wassermühle Otto und das Heimatmuseum Zur Linde eingeladen.

Der Heimatverein Abbenrode mit dem 1. Vorsitzenden Andreas Weihe und sein Team hatten für eine besondere vorweihnachtliche Atmosphäre gesorgt. Die Mühlenweihnacht war wieder ein Besuchermagnet, viele Besucher aus Sachsen-Anhalt und Niedersachen kamen am 3. Advent nach Abbenrode. Neben der weihnachtlichen Dekoration war die Wassermühle Otto auch wieder in Funktion zu erleben. Gemeinsam wurde mit den Kindern das Stockbrotmehl gemahlen, welches dann zu Teig verarbeitet und am Lagerfeuer gebacken wurde.

Wie schon in den vergangenen Jahren erwartete die Märchenfee Christiane Manecke alle kleinen Märchenfreunde auf dem gemütlich eingerichteten, beheizten Mühlenboden zur Märchenstunde. Es gab die Märchen Hänsel und Gretel, Dornröschen, Aschenputtel und Frau Holle zu hören.

Ebenfalls zu Gast war Isabel Schneider aus Halle, sie zeigte am über 250 Jahre alten Webstuhl ihr Können. In den Vorführungen zeigte sie die Geheimnisse des Webens und Spinnens mit Wolle von Alpakas aus Abbenrode.

Für die musikalische Unterhaltung der Mühlenweihnacht sorgte die Gruppe Across & Patch aus Abbenrode.

In der Mühle Otto war eine Ausstellung zur Mühlengeschichte von Abbenrode zu sehen. Auch das Heimatmuseum hatte seine Ausstellungsräume festlich geschmückt und erwartete seine großen und kleinen Gäste zur Besichtigung.

Ein besonderes Highlight waren wieder die drei Mühlenfunktionsmodelle von Abbenröder Mühlen im Heimatmuseum. Mit Hämmern und Rumpeln konnte man die zahlreichen, sich bewegenden Figuren bei ihrer Arbeit beobachten. Die Wassermühlenmodelle der Papiermühle Schulze von 1607, der Getreidemühle Wegert von 1860 und der alte Eisenhammer der Mühle Hinze spiegeln in einmaliger Art und Weise die Vorgeschichte der noch heute vorhandenen Wassermühle Zimmermann und der nicht mehr existierenden Mühle Hinze wieder.

Für das leibliche Wohl im Heimatmuseum sorgten eine große Kuchentafel und Waffeln. Glühwein sowie Bratwurst vom Grill wurde von der Feuerwehr zubereitet. Am späten Nachmittag kam dann der Weihnachtsmann Jürgen auf den Hof des Heimatmuseums. In diesem Jahr mit einem kleinen Anhänger, gezogen von einem Pony. Nach dem Singen von Weihnachtsliedern und dem Aufsagen einiger Gedichte bekam jedes der 60 wartenden Kinder eine Tüte Süßes vom Weihnachtsmann.