Der DRK-Kreisverband Goslar e. V. hat im September 2016 die Ambulanz-Dienst (gemeinnützige) GmbH für die Durchführung von Krankentransporten in Dienst gestellt, weil im Landkreis das gesamte Aufkommen an Krankentransportfahrten, wie berichtet, mit der damaligen Vorhaltung an Rettungsmitteln nicht vollständig abgedeckt werden konnte.
Die Zahl an täglichen Krankentransporten hat sich aber seit der Indienststellung geringer als angenommen entwickelt. So ist das junge Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Joachim Probst, Geschäftsführer der DRK Goslar Ambulanz-Dienst gGmbH, hat daher am 30.03.2017 für das Unternehmen den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit stellen müssen.
„Das Unternehmen kann wegen unzureichender Kapazitätsauslastung nicht kostendeckend geführt werden. Hieraus werden künftig Liquiditätsschwierigkeiten folgen, die zur Einleitung des Insolvenzverfahrens veranlasst haben“, so Probst. Derzeit sind vier Arbeitskräfte in Vollzeit tätig, des Weiteren drei geringfügig Beschäftigte. „Ich habe mich persönlich dafür eingesetzt, die Fortsetzung der Arbeitsverhältnisse mit den Rettungssanitätern durch den DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter zu organisieren“, erklärt Probst weiter.
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