Trotz kühlem Wetter kamen viele Besucher zum Mühlenfest im Krühgarten am Heimathaus Alte Mühle in Schladen.
Erstmalig dabei waren die Disc-Golfer vom Wolfenbüttler Verein Tee-Timers. Viele Besucher probierten mit den Frisbees in den aufgestellten Korb zu treffen.
Da die Bogenschützen dieses Jahr leider absagen mussten, wurde auf den Mühlenkönigpokal bei den Disc-Golfer geworfen. Dabei mussten bei der Jugend Melissa und Paul sogar noch ins Stechen gehen. Am Ende wurde Sven Grell zum Mühlenkönig 2016 und Melissa Blaubach zur Jugend- Mühlenkönigin 2016 gekürt und einem Pokal belohnt.
Besonderen Spaß hatten Groß und Klein mit der Schokokuss-Wurfmaschine. Wenn der Ball die Zielscheibe traf, schoss die Süßigkeit zurück und sollte mit dem Mund gefangen werden, was nur selten gelang. Ruhiger ging es beim Malwettbewerb zu. Da kreierten die Kinder ihre Sicht vom Heimathaus. Zum Abschluss konnten Liu (10 J.), Sibel (6 J.), Aleicia (7 J.), Marius (10 J.), Lina (5 J.), Mateo (4 J.), Anne-Lisa (8 J.), Aali Jah (8 J.), Nisa (8 J.), Samanta (11 J.), Sandrine (9 J.), Marvin (9 J.), Anna Lena (10 J.), Linn (6 J.), Sophie (13 J.) und Mayla (4 J.) für ihre tollen Bilder prämiert werden.
Auch drängten viele Kinder zum Ponyreiten, was Silvia und Jaqueline Schacht hinter dem Heimathaus anboten. Die Kleinsten wollten am liebsten auf die größten Pferde.
Beim französischen Partnerschaftsverein rollten hinter dem Weinstand wieder die Kugeln. Viele hatten Spaß, mit den schweren Stahlkugeln das kleine Schweinchen zu treffen, was auf dem etwas unebenen Gelände ziemlich schwierig war.
Bei Karl Schmidt aus Achim ging es heiß her. In seiner Feldschmiede wurde „das Eisen geschmiedet, solange es heiß war“. Mit lauten Schlägen mit dem Schmiedehammer entstanden Flaschenöffner und kleine Hufeisen. Ein Besucher, ein gelernter Schmied, freute sich, mal wieder den Schmiedehammer schwingen zu können und gab dabei noch wertvolle Tipps.
Im Heimathaus konnte bei Sarina Lesinski die Brettchenweberei bestaunt werden. Bei der Technik aus der Bronzezeit entstehen durch gekonntes Drehen der „Lochkarten“ farbige Borten mit verschiedenen Mustern, die Frau Lesinski zum Verzieren ihrer selbst gefilzten Schuhe und Taschen verwendet. Begehrt waren auch ihre unterhaltsamen Romane, mit denen sie Leser jeden Alters in die Vergangenheit entführt.
Auch die Eulen, Kettenanhänger und weitere Dekorationen aus Keramik von Frau Kroma fanden viel Anklang.
In der oberen Etage betrachteten viele Besucher begeistert die neue Ausgestaltung der Räume. Im Handwerkerraum sitzt jetzt neben der Bäckerei, der Tischler- und der Zimmermannswerkstatt der Schuhmacher in seiner Werkstatt vor seinem Dreifuss, als wollte er gleich mit Nägeln die Sohle beschlagen. Auch die Entwicklung der Alltagstechnik z.B. der Fotografie und die vielen Schladener Vereine aus dem letzten Jahrhundert zieht die meisten Gäste in ihren Bann. Aber besonders interessierten sich die meisten für die alten Fotos aus Schladen. Hans-Gert Hotop, der diese Ausstellung erstellt hatte, wurde auch besonders zu alten Plänen ausgefragt.
Draußen erholten sich die Besucher dann im Krühgarten unterm grünen Blätterdach bei Klängen aus dem Dudelsack. Nils Schacht brachte sie mit seinen mittelalterlichen und teils modernen Liedern in Stimmung. Ihren Hunger stillten alle dabei mit Gegrilltem und Pommes. Für die süßen Leckermäuler gab es Kuchen und Nino´s Eis.
Dann konnte bei den Kunsthandwerkerständen viel Niedliches, Schönes und Nützliches entdeckt werden. Von schmuckvollen Körnerkissen, bestickten Taschen, Magnetschmuck bis hin zu gehäkelten Ketten und der Werlastracke ging das vielfältige Angebot.
Auch beim Flohmarkt war für jeden was dabei.
Am Nachmittag fieberten besonders die Kinder dem Entenrennen auf dem Weddebach entgegen. Als Henning Schacht die 250 Enten zu Wasser ließ, feuerten sie diese mit lautem Geschrei an. Schnell kamen sie ins Ziel geschwommen, wo Silvio Lutze sie in Empfang nahm. Dann mussten sich alle noch etwas gedulden, bis alle Nummern notiert waren und die Preisverteilung beginnen konnte. Dabei konnte für jede Ente eine der vielen schönen Preise ausgewählt werden.
Die ersten Gewinner waren 1. Malte Rocco Brosich, 2. Renate Gläsener, 3. Dagmar Binder.
Die Gewinner, die nicht mehr anwesend waren und größere Preise gewonnen haben, werden benachrichtigt. Alle anderen, die bei der Preisverleihung nicht dabei sein konnten, können sich für ihre Enten noch kleinere Preise am 1. Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr im Heimathaus abholen.
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