Am Freitagabend um 18.45 Uhr ging die Meldung in der Leitstelle ein: „Rauch aus einem Schnellimbiss – vermuteter Friteusenbrand in der Harzstraße 40“.
Es gab um 18.45 Uhr Sirenenalarm in Schladen und Hornburg. In den folgenden Minuten gab es mehrere Anrufe, dass Rauch aus den Fenstern des großen Gebäudes herausstieg. Mehrere Personen riefen aus den Fenstern um Hilfe. Da Menschenleben in Gefahr waren, wurde die Feuerwehr Gielde, als Fachgruppe Atemschutz, um 18.55 Uhr sowie die örtliche Einsatzleitung (ÖEL) aus Isingerode nachalarmiert.
Die 12 PA-Träger durchsuchten das weitläufige Gebäude und stellten fest, dass sich sieben Personen noch im Inneren befanden. An mehreren Stellen brannte es im Haus und es kam zu großer Rauchentwicklung. Drei Personen wurden im Nebengebäude mit der Steckleiter gerettet. Vier Personen wurden mit den PA-Trägern aus dem Gebäude geholt. Bei der Atemschutzüberwachung wurde festgehalten, dass eine PA-Gruppe nicht länger als 20 Minuten im Einsatz war.
Die Einsatzleitung hatte Thorsten Koch, Ortsbrandmeister der Schladener Wehr, die Übungsleitung hatten Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinki und sein Stellvertreter Peter Bartels. Im Vordergrund stand die Menschenrettung, parallel zur Brandbekämpfung. Aber Ziel war es, dass der Alarmierungsablauf eingehalten wurde, das hat alles hervorragend geklappt. An zweiter Stelle stand die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren, sowie der sechs verschiedenen Atemschutzgeräteträgergruppen.
Über drei Monate hatten Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinki und sein Stellvertreter Peter Bartels die Übung ausgearbeitet. Beide zeigten sich bei der anschließenden Abschlussbesprechung auf dem Parkplatz des ehemaligen Edeka Marktes sehr zufrieden. Nach 90 Minuten war die Einsatzübung beendet. An der Übung waren 10 Fahrzeuge und 62 Einsatzkräfte beteiligt.
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