Montag, 12. Januar 2026 1:20

JHV des WSV Wiedelah

Mit 30 teilnehmenden Vereinsmitgliedern war die diesjährige Jahreshauptversammlung des WSV wieder gut besucht.

Einen großen Anteil daran hatte die Reitsparte. Es wurden zahlreiche Mitglieder der Abteilung geehrt: Lea Allwart, Hannah Bock, Julina Schulz, Zara Joy Barfuß, Lena Ehlen, Laura de Raad, Antonia Schmerer, Francessca Diefert, Anna Popp, Johanna Rau, Paulina Schmerer, Eileen Flor, Hayley Bachmann, Natascha de Raad, Lara Ziegeler und Marie Bauer-Siebrecht. Die Reitsparte hat unter anderem einen großen Anteil an der stabilen Situation im WSV. Es sind etliche Mitglieder dazugekommen und es konnte durch den Reitunterricht und diverse Veranstaltungen einiges an Geld zurückgelegt werden.
Obwohl der WSV sich sehr engagiert hat, ist seitens des Reiterhofs Schimmerwald das Training durch WSV Mitglieder eingestellt worden. Das bedauert der WSV sehr, allerdings entbindet dieser Umstand den WSV auch von anderen Kosten, so auch vom Gewinn aus dem Reittraining. Der WSV hofft, dass die Wiedelaher Mitglieder trotzdem beim WSV bleiben und an den Grundsatz der Einführung der Reitsparte denken. Diese wurde eigentlich nur gegründet, um es vereinslosen Reitern zu ermöglichen an Reitturnieren teilzunehmen. Im Gegensatz zu anderen Vereinen bietet der WSV dies für einen minimalen Beitrag und führt Gelder an den Reitverband ab.

Außerdem gab es noch Ehrungen für zehnjährige Vereinsmitgliedschaft für Günther und Dieter Dethloff sowie für Thomas Sulkowski und Renate Domke.

Der Vorstand bedankte sich bei Florian Schulz für die Planung und Aufstellung der Reservebänke und bei Andreas Jörg, er hat die Ersatzspielerkabinen zusammengeschweißt. Ein großes Lob ging an Günther Dethloff, der im letzten Jahr zu jeder Tageszeit und für jede Tätigkeit im Verein zur Verfügung stand und teilweise schwere Aufgabe allein bewältigte. Die Sanierung des Bodens im Sportheim war sehr arbeitsintensiv. Dank der fachmännischen Hilfe von Axel Jung, Christoph Torka und dem Allrounder Oleg Gluschenko ging alles gut. Am Ende reichte es nicht nur für die neuen Fliesen, sondern auch für neue Seifen- und Handtuchspender und für einen großen Teil an LED-Leuchtmitteln. Fast zeitgleich wurde unter Hilfe von Detlef Amsel die Abluftanlage ausgebaut. Drei neue Lüfter wurden unter dem Dach in die Abluft-Leitungen eingebaut.

Der 1. Vorsitzende berichtete über die Vorarbeiten für die Flutlichtanlage, auch hier hat der Verein eine Menge Arbeit geleistet, alles war Manpower. Die Gräben wurden ausgebaggert, die Rohre für die Kabel verlegt und eingezogen. Der letzte Schritt erfolgte einen Tag vor Heiligabend. Auch hier waren viele Freiwillige beteiligt, es waren Fritze Buhmann, Rolf Siemens und Günther Dethloff. Dadurch leistete der Verein einen Eigenanteil von über 5000 Euro.

Sascha Feier von der Stadt Goslar gab einen Überblick und einige Details des Übernahmevertrags. Die Sportstättenförderung der ehemaligen Stadt Vienenburg, jetzt Stadt Goslar, läuft in diesem Jahr aus. Das heißt, dass der WSV im Jahr 2016 die letzte Förderung erhält. Die Betonung liegt auf „erhält“, da der WSV sich um einen Übernahmevertrag zur Rasenpflege des Sportplatzes gekümmert hat, wofür er jährlich einen Zuschuss erhalten hat und außerdem wird ein Rasenmäher gestellt.

Bei der Wahl des Vorstandes gab es folgendes Ergebnis:
Thomas Knak (1. Vorsitzender)
Thomas Fähnders (2. Vorsitzender)
Karsten Barke (3. Vorsitzender)
Rainer Muske (Kassenwart)
Thorsten Ziegeler (Schriftführer)
Janie Ode (Spartenleiterin Reiten)
Außerdem beschloss die Versammlung, eine Jugendleiterin im Bereich Reiten zu wählen, dieses Amt wurde einstimmig an Lina Hirsemann vergeben.

Unter dem Punkt „Anträge“ brachte der Vorstand folgenden Antrag ein: Ab sofort zahlen Schwerbehinderte, Hartz4-Empfänger, Auszubildende, Rentner und Pensionäre nur noch 50 Prozent des jeweilig aktuellen Jahresbeitrages. Dies ist durch die jeweilige Person und unter Vorlage eines Dokumentes beim Vorstand zu beantragen. Der Antrag wurde mit einer Enthaltung durch die Versammlung genehmigt. Die finanzielle Lage des Vereins stellt sich im Großen und Ganzen im Durchschnitt sehr stabil dar, auch wenn nicht zu vergessen bleibt, dass der WSV für die Zukunft noch besser positionieren will. Dies ist natürlich keine angenehme Entscheidung und sie steht auch in diesem Jahr nicht zur Abstimmung an, aber im Hinblick auf den sehr günstigen Beitrag muss vermutlich schon nächstes Jahr etwas getan werden. Lieber mehrere kleine Anpassungen als eine Große auf einen Schlag. „Vergleicht man den WSV-Beitrag mit den umliegenden Vereinen, sind wir zum Teil bis zu 35 Prozent billiger. Wir wollen nicht die Teuersten werden und versuchen das Maximale aus den Beiträgen herauszubekommen, dennoch wird wohl kein Weg um eine Erhöhung herumführen“, so der 1. Vorsitzende. Immer noch laufen Gedankenspiele zu einem Förderverein für den WSV Wiedelah. Wie schon letztes Jahr erwähnt, sind Vorschläge stets willkommen. Ein Förderverein braucht einen eigenen Vorstand, auch hierfür werden Vorschläge benötigt.