Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Rückblicke standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr im Dorfgemeinschaftshaus.
Bürgermeister Axel Siebe, der 1. Stadtrat Burghardt Siebert und Stadtbrandmeister Christian Hellmeier ehrten Brandmeister Herbert Pape mit dem goldenen Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 70-jährige aktive Mitgliedschaft. Das gleiche Abzeichen erhielt auch der Hauptfeuerwehrmann Karl Prenzler für 50-jährige aktive Mitgliedschaft.
Ortsbrandmeister Heiko Hartmann und sein Stellvertreter Wilfried Höpfner ehrten Manfred Dieber und Helmut Dickehut für 40-jährige Mitgliedschaft.
Zum Oberlöschmeister wurde Rouwen Brunke befördert und Jens Schrader wurde 1. Hauptfeuerwehrmann.
Neue Schulterstücke erhielten auch Manuela Scharsig zur Oberfeuerwehrfrau und Michael Gemlau zum Oberfeuerwehrmann.
Der Ortsbrandmeister händigte die Lehrgangsbescheinigungen aus: fleißig war Manuela Scharsig im vergangenen Jahr, sie nahm erfolgreich am Maschinisten-, Sprechfunk- und Atemschutzgeräteträgerlehrgang teil, Alexander Hauer nahm am Gruppenführerlehrgang I teil.
Zwei Wechsel gab es im Kommando: der 1. Hauptfeuerwehmann Wolfgang Meyer schied nach 22 Jahren als Schriftführer und der 1. Hauptfeuerwehrmann Willi Müller nach 35 Jahren als Rechnungsführer aus. Die Nachfolger sind der 1. Hauptfeuerwehrmann Patrick Blüher als Schriftführer und der 1. Hauptfeuerwehrmann Alexander Hauer als Rechnungsführer.
Über eine technische Hilfeleistung und zwei Brandeinsätze berichtete der Ortsbrandmeister.
Der Altersdurchschnitt der 24 Aktiven beträgt 37 Jahre.
Insgesamt leistete die Wehr 616 Stunden aktiven Dienst.
Rouwen Brunke berichtete, dass die Gruppe 1 zu insgesamt elf Übungsabenden zusammen kam, hierbei wurden das Verständnis der Technik durch Fahrzeug- und Gerätekunde und durch Zeigen, Erklärungen und Erarbeiten von Möglichkeiten der Wasserentnahme vermittelt.
Manuela Scharsig, Tobias Bokemüller, Jens Dickehut und Alexander Hauer versäumten keinen Dienstabend.
Bei der 2. Gruppe stand die theoretische sowie praktische Ausbildung im Vordergrund. So wurde der Funkverkehr mit den neuen Funknummern der Stadt geübt, die sich nach der Fusion geändert haben.
Der Leiter der Altersabteilung Erich-Wilhelm Hartmann berichtete, dass nur noch fünf Kameraden an den Gruppenabenden teilnehmen, es gab eine Dienstbeteiligung von 65 Prozent. In der Atemschutzgruppe sind 13 Mitglieder aktiv, so der Leiter Alexander Hauer, es gab sieben Übungsabende und fünf praktische Dienste in der FTZ. Einmal wurde mit den Kameraden aus Abbenrode die Übungsstrecke in Thale besucht.
Gerätewart Patrick Blüher berichtete, dass die beiden Fahrzeuge insgesamt 2459 Kilometer genutzt wurden, die Vorbaupumpe, die TS, der Stromerzeuger und die Motorsäge wurden an 20 Stunden genutzt.
Der Jugendfeuerwehr (JFW) gehört kein Lochtumer mehr an, das soll sich im Mai ändern, dann soll eine gemeinsame JFW zusammen mit Wiedelah und Lengde gegründet werden.
Grußworte gab es vom Stadtbrandmeister Hellmeier. Er zeigte sich erfreut, dass es im Stadtgebiert einen Zuwachs an Aktiven gibt, gegenüber dem Landestrent, wo es bei einigen Wehren zu Personalmängeln kommt.
Insgesamt 791 uniformierte Mitglieder gibt es im Stadtgebiet, aufgeteilt in 473 aktive, davon 47 weibliche Mitglieder. Außerdem gibt es 103 Aktive in der JFW, drei Musikzüge mit 71 Mitgliedern und 145 gehören der Altersabteilung an. Es mussten 450 Einsätze im Stadtgebiert abgearbeitet werden. Der Feuerwehrbedarfsplan von Vienenburg wird in 14 Monaten abgearbeitet sein, leider passten die Zahlen nicht mit den geforderten Fahrzeugen überein.
Bürgermeister Axel Siebe lobte das ehrenamtliche Personal der leistungsstarken Feuerwehren, sie erfüllen eine wichtige von der Kommune getragene Pflichtaufgabe. Dazu gehören die Aufstellung einer leistungsfähigen Feuerwehr und die Vorhaltung und Erneuerung der Technik, die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrangehörigen und die Sicherung der Wasserversorgung. Nicht zu vergessen ist die Jugendarbeit, denn wie überall hat bei der Feuerwehr die Jugend die Zukunft. Sie bringen in den Jugendfeuerwehren den jungen Menschen den Gedanken der Solidarität nahe.
Grußworte gab es auch von den Leitern der Ortsfeuerwehren aus Suderode, Ralf Döring und Marco Allwardt aus Abbenrode in Sachsen-Anhalt.
Der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Patrick Blüher, überreichte dem Ortsbrandmeister Heiko Hartmann einen Scheck über 250 Euro für Anschaffungen. Freuen konnte sich die neue Ortsjugendpflegerin Jessica Schulze über 200 Euro von der Feuerwehr aus dem Erlös des Lampion-Kinderumzuges.
Bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge sammelte die Wehr 736,70 Euro.
Ortsvorsteher Rouwen Brunke wies auf die 950-Jahrfeier von Lochtum in diesem Jahr hin, die nächste Veranstaltung ist am Freitag, d. 18. März, mit der Kabarettgruppe „Die IMMERHINS“ im DGH.
Kinderfasching (6. Februar)
Schlachteessen (13. Februar)
DRK-Lehrgang (26. Februar und 4. März)
Osterfeuer (26. März)
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