Mittwoch, 4. März 2026 18:21
v. l. n. r. Dr. Klaus Zeh (Nordhausen), Ralf Poschmann (Sangerhausen), Dr. Oliver Junk (Goslar), Foto: Stadt Goslar

Arbeitstreffen der Oberbürgermeister der Harzregion -Gemeinsamer Zweckverband und vierspuriger Straßenring um den Harz gefordert-

Im Rahmen eines Arbeitstreffens trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Rechtliche Rahmenbedingungen“ auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh in Nordhausen.

In der Arbeitsgruppe arbeiten die Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, aus Goslar, Peter Gaffert aus Wernigerode und Dr. Klaus Zeh aus Nordhausen an den rechtlichen Voraussetzungen für eine bessere und länderübergreifende Zusammenarbeit der gesamten Harzregion.

Zu diesem Arbeitstreffen konnte der Sangerhäuser Oberbürgermeister Ralf Poschmann als neues Mitglied gewonnen werden. Somit sind alle Oberbürgermeister sowohl des Nord- als auch des Südharzes vertreten.

Die Akteure werden bei der Zusammenkunft aller Hauptverwaltungsbeamten am 30. September in Wernigerode die Gründung eines länderübergreifenden Zweckverbandes vorschlagen. Hauptschwerpunkte der Arbeit des Zweckverbandes soll neben einer länderübergreifenden Regionalplanung eine gemeinschaftliche Entwicklung der Verkehrsplanung mit dem Hauptschwerpunkt eines Straßenringes sein.

Der geforderte vierspurige Ausbau des Harzringes beinhaltet u. a. die dringende und schnelle Fortsetzung des Ausbaus der B 243n als Umgehungsstraße, die verkehrstechnische Vollendung des vierspurigen Ausbaues der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter, die Fortsetzung der A 71 als Lückenschluss zwischen der A 38 und der B 6n sowie der B 82 zur Autobahnauffahrt der A 7 in Rhüden.

Einen dritten Schwerpunkt sehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe in einer länderübergreifenden Entwicklung von Wissenschaft und Bildung unter den Gesichtspunkten der Energiewende und des Wertstoffrecyclings. Sie vertreten weiterhin die Auffassung, dass die Kooperation der Harzregion weit über den Tourismus hinaus gehen muss.