Am Dienstag, den 9. September wurde die Reihe der Werkstattgespräch auf dem Bocksberg in Hahnenklee fortgesetzt.
Bereits zum siebten Mal trafen sich Wirtschaftsvertreter auf Einladung des Vereins proGoslar e. V. und der Wirtschaftsförderung der Stadt Goslar. In Hahnenklee wurde die Veranstaltung zusätzlich vom Fremdenverkehrsverein unterstützt.
Die Bocksberginvestoren Heiko Rataj und Pamela Groll luden die 34 Teilnehmer zunächst zur gemeinsamen Sesselliftfahrt auf den Bocksberg und zu einem rustikalen Essen ein.
Themen des Treffens waren u. a. der Umgang mit entstehenden Leerständen und sogenannten Schrottimmobilien, der Ausbau der Wiesenstraße, die künftige Nutzung des Kurhauses sowie natürlich die Fortschritte auf dem ErlebnisBocksBerg. Auch das Kinderhaus fand unter den Anwesenden positive Resonanz.
Um Hahnenklee als starke Marke im Harz noch besser in das Bewusstsein der im Einzugsgebiet lebenden Menschen zu bringen, schlug Ortsbürgermeister Heinrich Wilgenbus die Erstellung eines zweiten Premium-Wanderweges vor. Dieser solle von der Steinberg-Alm in Goslar zum ErlebnisBocksBerg in Hahnenklee führen und neben dem gut angenommenen Liebesbankweg eine Alternative für Wanderer darstellen. Diese Idee wurde von den Anwesenden nachdrücklich unterstützt.
In angenehmer Atmosphäre wurde angeregt über die Zukunft des Kurortes debattiert und der derzeitige Aufschwung begrüßt. Die Anstrengungen gelte es zu verstetigen und Hahnenklee so auch künftig „fit für die Zukunft“ zu machen.
Die Veranstaltungsreihe „Goslarer Werkstattgespräche“ ist auf kurze Treffen mit angeregten und offenen Diskussionen ausgerichtet und soll ein Kennenlernen der Akteure untereinander ermöglichen. Initiiert wurden die Gespräche von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk in Zusammenarbeit mit dem Verein proGoslar e. V.
„Auch bei der inzwischen siebten Runde war zu spüren, dass Dialog, Kritik und ehrliches Interesse an den Themen vor Ort, die Menschen zusammen bringen. Die Werkstattgespräche bringen Akteure an einen Tisch und schaffen den Rahmen dafür, neue Ideen zu „spinnen“ und denkbar zu machen. Ich bedanke mich daher bei unseren Partner vom Verein proGoslar e. V. und dem Fremdenverkehrsverein. Wir ziehen am selben Strang und in die richtige Richtung“, so Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk am Rande der Veranstaltung.
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