Mittwoch, 4. März 2026 20:02
Alle Teilnehmer im Riesen-Strandkorb

Alles hat ein Ende… – 5-Tagesfahrt der Feuerwehr Hornburg

Die 5-Tagesfahrt der Feuerwehr Hornburg vom 08.08.2014-12.08.2014 nach Usedom war ein voller Erfolg.

Am Freitag ging es in aller Frühe um 07.00Uhr in Hornburg los. In Schladen und Gielde luden wir weitere Gäste dieser Fahrt ein und machten uns auf den Weg in Richtung Usedom.

Nach langer Fahrt mit drei gemütlichen Pausen kamen wir am Nachmittag in dem Ort Zinnowitz an. Direkt an der Strandpromenade und nur 30m von der Ostsee entfernt lag unser Hotel „Baltic“, wo wir dann auch gleich die Zimmer bezogen. Wer wollte, konnte jetzt noch spazieren gehen, die hoteleigene Bernsteintherme mit 25m Becken oder in der Ostsee (23C°) schwimmen gehen, bevor wir uns bei reichhaltigem Abendessen stärkten und dann schlafen gingen.
Am nächsten Morgen, frisch und munter, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Stralsund, wo wir mit einer Führung das Meeresmuseum besichtigten.
Hiernach begann dann eine Fahrt ins Blaue mit Spaßfaktor. Jetzt ging es über den neuen Rügendamm auf die Insel Rügen. Es ging nach Lieschow auf einen Bauernhof, aber nicht auf irgendeinen, sondern zu Bauer Lange. Einem Erlebnisbauernhof. Sein Slogan „Bauer Lange hat die größte Sau von Rügen“. Auf diesem Hof ist für jeden etwas dabei. Vom Kinderspielplatz, Trödelhalle bis hin zur gemütlichen Scheune mit Wurstwaren uns Souvenirs. Dort angekommen bekamen wir Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Jetzt kam der Spaß, denn Reiseleiter Helge Reinecke hatte „Brot-backen-für-jeden“ bei Bauer Lange bestellt. Eine super Gaudi, jeder bekam Schürze und Mütze … und los ging’s. Nase ins Mehl, danach Teig ins Mehl, kneten, formen und ab in den Steinbackofen, wo bereits unser Spanferkel für das Abendessen brutzelte. Nach dem leckeren Abendessen konnte jeder sein selbstgebackenes Brot mitnehmen. Mit der Rückfahrt ins Hotel ging ein aufregender und erlebnisreicher Tag zu ende.
Am Sonntag ließen wir es etwas ruhiger angehen. In den Vormittagsstunden starteten wir dann zu einer Inselrundfahrt im südlich gelegenen Teil der Insel. Unser Reisebuschauffeur Jürgen Trensinger von den Verkehrsbetrieben Bachstein führte uns in die abgelegensten Ecken der Insel Usedom.
Wir fuhren in den „Lieper Winkel“, wo der Peenestrom in das Achterwasser fließt, über viele kleine Dörfer, zum Grenzübergang Svinemünde danach weiter Richtung Ahlbeck. Ab hier bestand die Möglichkeit (nur wer wollte) zu Fuß auf der Strandpromenade nach Heringsdorf zu gehen.

In Heringsdorf angekommen, hatten wir noch ca. 1,5 Std. Aufenthalt um Seebrücke oder sich anderweitig umzusehen, bevor wir alle in einen Strandkorb gingen um ein Erinnerungsfoto zu machen. Auf dem Rückweg Richtung Zinnowitz legten wir noch einen kleinen Stopp in dem Ort Koserow ein, wo wir die Salzhütten besichtigten und frischen Fisch in allen Variationen kaufen konnten. Den Rest des Tages konnte jeder noch zur freien Verfügung nutzen, beispielsweise um an der Strandpromenade zu verweilen oder noch einmal die Ostsee zu genießen, bevor man sich in den Abendstunden auf die Zimmer zurück zog.

Am vorletzten Tag stand dann noch einmal eine Fahrt zum Peenemünder Haken Richtung Norden der Insel an, welche wir dann gleich mit dem zweiten Teil der Inselrundfahrt verbunden haben. Im Peenemünder Haken ist ein altes Kraftwerk mit verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Im Außenbereich gab es eine Abschussrampe, eine Rakete, ein altes Kriegsschiff, sowie ein U-Boot zu bewundern, welches man auch besichtigen konnte.

Auf der Rückfahrt hielten wir dann noch in Karlshagen im Hafen an, um den leckeren Fisch auf dem Teller oder einem Brötchen zu genießen. In Zinnowitz wieder angekommen unternahmen wir dann bei herrlichem Sonnenschein noch eine 2-stündige Schifffahrt auf dem Achterwasser. Danach ließ unser Busfahrer Jürgen dann die Gäste direkt in der Flaniermeile aussteigen, worüber sich alle sehr freuten.
Nach dem Abendessen hieß es nun leider schon wieder Koffer packen, da es am nächsten Tag wieder heimwärts ging. Nach dem Frühstück verluden wir die Koffer und sagten der Insel Usedom nach 5 herrlich, sommerlichen Tagen „Tschüss“.

Es gibt für einen Reiseleiter am Ende einer solchen Fahrt nichts schöneres, als in einen vollbesetzten Bus mit zufriedenen Gesichtern zu schauen. Mein Dank geht auch an Renate und Richard Heim, die in den Pausen des Busfahrens die Gäste mit Getränken und Essen am Bus versorgten, sowie den Verkehrsbetrieben Bachstein in Hornburg für einen reibungslosen Ablauf dieser Fahrt. Ich wünsche allen Fahrtteilnehmern noch eine schöne Sommerzeit, bleibt alle gesund und es würde mich freuen euch im nächsten Jahr zur Fahrt an die Mosel wieder begrüßen zu dürfen. FFW Hornburg.
Euer Reiseleiter Helge Reinecke

Text: Helge Reinecke

Die Feuerwehr Hornburg sagt Danke

Wir danken unserem Kamerad Helge Reinecke, auch im Namen aller Fahrtteilnehmer der letzten Jahre, für das Ausarbeiten der Feuerwehrfahrten. Seit bereits 6 Jahren stellt er sein Organisationstalent nun schon unter Beweis und bereitet sämtlichen Teilnehmern immer wieder schöne Urlaubstage mit Spaß, Action und Entspannung. Wir freuen uns auf noch viele weitere Jahre und schöne Urlaubsorte, die uns Helge Reinecke präsentieren wird. Feuerwehr Hornburg

Text: Luisa Schneemilch