Dienstag, 3. März 2026 19:25
Jägerschaft Goslar
Trophäen zur Schau im Lindenhof

Hegeschau des Landkreises Goslar in der Jägerschaft Goslar

Zur Arbeitstagung der Hegeschau des Landkreis Goslar, in der Jägerschaft Goslar, wurde in den Lindenhof eingeladen

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Jagdhornbläsergruppe Goslar mit dem Jagdsignal Begrüßung unter der Leitung von Matthias Knorr. Die acht Hegeringe präsentierten etwa 150 Trophäen vom Rehwild des vergangenen Jahres. Kreisjägermeister Günther Heuer berichtete von einem relativ ruhigen Jagdjahr, die brisanten Themen wie die Afrikanische Schweinepest, die Nutriaausbreitung und der Wolf stehen vor der Tür. Der Rotwildbestand ist nach wie vor zu hoch. Die vielen Stürme und der milde Winter führten für das Wild zu besseren Bedingungen der Nahrungssuche. Wegen des milden Winterwetters herrschten gute Jagdbedingungen, erfreulicherweise musste keine Notzeit ausgerufen werden.

Ein Wermutstropfen ist es, dass im Nationalpark weniger als 80 Prozent der Abschusszahlen erreicht wurden

Über den Wolf sagte der Kreisjägermeister: „Der Wolf ist überflüssig, der HARZ muss sicher sein, für Leute, die hier arbeiten oder Erholung suchen“. Günther Heuer verlas den Streckenbericht des Landkreises Goslar, hierbei ist der Abschuss des Schwarzwildes von 2554 auf 1204 zurückgegangen. Beim Rotwild wurde in etwa das Ergebnis des Vorjahres in Höhe von 1263 Stück erzielt; beim Rehwild ist der Abschuss um 85 Stück auf 1593 zurückgegangen. Heuer merkte an: „Trotz des leichte Rückganges ist der Rehwildbestand stabil. Und dass, obwohl sich der Luchs, der inzwischen hier heimisch geworden ist, hauptsächlich vom Rehwild ernährt“. Erwähnenswert ist es, dass alle 67 Hasen Fallwild waren, Fasan und Rebhuhn werden nicht bejagt, da der Bestand eine Bejagung nicht zulässt. Die Jagdhornbläsergruppe Goslar hat alle Strecken verblasen.

Homepage: Jägerschaft Goslar e.V.