Mittwoch, 14. Januar 2026 15:48
Reservistenkameradschaft

Reservistenkameradschaft pflegte Kriegsgräber in Frankreich

Zwölf Tage lang weilten jetzt acht Mitglieder der Reservistenkameradschaft Sehusa Seesen anlässlich eines Kriegsgräberpflegeeinsatzes in Frankreich

Von einer Kaserne der französischen Armee in Metz aus fuhren die Reservisten jeden Morgen mit zwei Fahrzeugen der Bundeswehr, die von zwei Fahrern des Panzerpionierbataillons 1 in Holzminden gefahren wurden, und einem Kleintransporter für die Gerätschaften, der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor Ort zur Verfügung gestellt wurde, hinaus zu den nordwestlich von Metz liegenden Grabstätten und Friedhöfen des deutsch-französischen Krieges 1870/71.

Ihr Arbeitseinsatz bestand darin, Gras zu mähen, Unkraut zu jäten, Büsche und Hecken zu schneiden, Gedenksteine freizulegen, die Steinelemente zu reinigen und mit Entmoosungsmittel zu spritzen sowie Inschriften zu erneuern. Manche Grabstätten und Monumente sind mit Eisengittern umgeben, diese galt es dann mit schwarzer Farbe zu streichen.

Bei aller anstrengenden Arbeit blieb aber am Wochenende auch Zeit, Land und Leute kennen zu lernen. So wurde die Feuerwehr in Montigny besucht und unter fachkundiger Führung das Fort Wagner in Verny an der Maginot-Linie besichtigt.

In dem Bewusstsein, einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet zu haben, kehrten jetzt die Seesener Reservisten zufrieden nach Hause zurück.

Reservistenkameradschaft

Text: Hans-Jörg Brennecke
Fotos: Franz Maier