Zum traditionellen Zelten im Rahmen des Ferienpasses hatte das Jugendzentrum Gielde eingeladen
Am Mittwochabend bauten die zahlreichen Helfer des Jugendzentrums das Zeltlager auf, es wurden Bänke und Tische aus dem Feuerwehrgerätehaus geholt und das Jugendzentrum wurde für die vier Tage hergerichtet. Am Donnerstag reisten die 22 Kinder aus der gesamten Gemeinde Schladen-Werla an, alle bauten ihre mitgebtrachten Zelte unter den Bäumen des Alten Schulhofes auf. Das Organisationsteam, die drei Leiter vom Jugendzentrum, Adrian Bothe, Max Kröger und Niklas Rollwage, hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt.
Gestartet wurde mit einem Chaos Spiel, einem Bewegungsspiel. Es wurden Zahlen verteilt, wobei hinter jeder Zahl eine Aufgabe stand. Am Abend wurde sich am Lagerfeuer versammelt.
Am zweiten Tag wurde ein Workshop veranstaltet. Es wurden Kerzen gebastelt, Gipsabdrücke gefertigt und Pizza-Brötchen gebacken. Am Nachmittag ging es auf den Grillplatz der Feuerwehr im Wald. Dort wurde zur Sport-Olympiade eingeladen. Mit einer Laufkarte mussten verschiedene Aufgaben bewältigt werden. So wurde gekegelt, Tischtennis gespielt, auf die Torwand geschossen und Mini-Tennis gespielt werden. Am Abend wurde eine Nachtwanderung durch den Eichberg unternommen.
Am dritten Tag wurde noch einmal ein Workshop veranstaltet, noch einmal wurden Gipsabdrücke hergestellt. Es wurden Tiger T-Shirts gefärbt sowie Volleyball und Fußball gespielt.
Bei bestem Sommerwetter wurde auf dem großen Rasenplatz Brennball gespielt

Ein Spieler der Laufmannschaft (Werfer) mussten einen Ball in das Feld werfen und versuchen, ein Freimal oder mehrere Freimale zu erreichen. Die Feldmannschaft kann dies verhindern, indem sie schnell den Ball zu einem vereinbarten Punkt Brenner spielt. Beim nächsten Werfer können weitere Freimale erlaufen werden.
Sind alle Freimale einmal erreicht worden – hat also der Läufer eine Runde absolviert – gibt es einen Punkt. Wird der Ball vorher zum Brenner gespielt, ist der Läufer aus verbrannt und er erhält keinen Punkt. Jeder Spieler der Laufmannschaft darf einmal werfen, dann wechseln die Rollen zwischen Feld- und Laufmannschaft.
Für alle Teilnehmer wurde es ein erfrischender Nachmittag, denn jeder konnte zwischendurch in die vier aufgebauten Planschbecken springen. Zum Abschluss gab es noch das Spiel Kinder gegen Teamer und der letzte Abend wurde am Lagerfeuer verbracht. Nach einem gemeinsamen Frühstück hieß es am Sonntagmorgen, nach knapp vier lustigen und ereignisreichen Tagen, wieder die Zelte abzubauen und die Heimreise anzutreten.
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