Montag, 12. Januar 2026 1:23
Ausbau

Ausbau der Straßen „Knick“ und „Friedrich-Ebert-Platz“

Sieben Jahre Ausbau-Kampf geht zu Ende

Von einem Ingenieurbüro aus Braunschweig wurde der Öffentlichkeit aus Hornburg der Ausbau der Straßen Knick und Friedrich-Ebert-Platz sowie die Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes vorgestellt.
„Es ist eine denkwürdige Sitzung, sieben Jahre haben wir gekämpft, damit die beiden Straßen voll ausgebaut werden“, so Bürgermeister Andreas Memmert. Die beiden Straßen und der Friedrich-Ebert-Platz sollen im gleichen Zug neu geordnet werden. Finanziert werden soll alles über die Städtebauförderung, diese läuft im Jahr 2022 aus. Alles soll nach dem Vorbild Dammstraße, also mit Altstadtpflaster, behindertengerecht und familiengerecht ausgebaut werden.

Etwa 180 Meter im Knick und 110 Meter im Friedrich-Ebert Park beträgt der Ausbau beider Straßen. Die Fahrbahn soll mit beidseitiger Gosse versehen werden, die Breite der Straße variiert zwischen 3.50 und 5.80 Meter. Der Schmutzwasserkanal wird mit der LSW und AWS im Zuge der Maßnahme erneuert. Es wird ein Schutzrohr durch die Gemeinde Schladen-Werla für ein späteres Breitband verlegt. Außerdem wird das Niederspannungskabel erneuert und eine punktuelle Erneuerung der Trinkwasserleitung und Hausanschlüsse.

Es wird die komplette Fahrbahn neu aufgenommen werden, außerdem muss ein Baugrund und Bodengutachten angefordert werden. Die Wiedergewinnung des historischen Erscheinungsbildes wird durch die Verwendung mit Pflaster im römischen für die Fahrbahn und die Nebenanlagen mit wildem Verband verlegt. „Die natürlichen Linien sollen erhalten bleiben und 100 Prozent dem Denkmalschutz dienen. Zwischen Knick und dem Park des Friedrich-Ebert-Platzes soll mit einer kleinen Mauer und Hecke versehen werden, bei beiden Straßen soll die Straßenbeleuchtung ergänzt werden und die acht Parkplätze werden Pflasterbändern und Rasenpoller und Schotter bebaut werden. Mit der Neuordnung der Grünanlage soll auch ein Rundweg mit Ruhezonen entstehen, es bleibt aber der Baumbestand bestehen und das Denkmal soll an seinem Platz bleiben, wo es schon Jahrzehnte steht. Der Rundweg soll das jüdische Denkmal und das Erinnerungsdenkmal verbinden. „Es wird eine neue Qualität des innerstädtischen Parks mit dem grünen Herzen von Hornburg entstehen und internationales Interesse erwecken“, so Memmert.

Das Denkmal will die Reservistenkameradschaft kostenlos sanieren

Laut dem Bürgermeister wurde monatelang mit dem Landesamt für Denkmalpflege geplant, umgedacht und mit drei Denkmalpflegern besichtigt und es musste mehrmals Korrektur gezeichnet werden. Viel Lob gab es von allen Ortsratsmitgliedern über die sehr gute Planung für den denkmalgeschützen Ausbau der Projekte. Bürgermeister Andreas Memmert wies darauf hin, das Ortsratsbeschlüsse gültig sind und nicht mehr vom Verwaltungsausschuss umgeändert werden. Zeitnah werden die Anwohner noch zu einer Einwohnerversammlung eingeladen. Wie hoch die Kosten für den Ausbau sind, kann erst nach der Ausschreibung errechnet werden. Ein Baubeginn ist nach den Sommerferien geplant.