Mit einem gemeinsamen Jahresbeginngottesdienst in der evangelischen Kirche, gehalten von Pfarrerin Sonja Achak, begann der 26. Neujahrsempfang für Vereine und Verbände der Gemeinde Schladen-Werla.
Bereits in der Kirche waren die Sternsinger zu Gast und im Dorfgemeinschaftshaus brachten sie den Segen für die Gäste. Segen bringen Segen sein, gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und Weltweit, unter diesem Leitwort stand die Sternsingeraktion in diesem Jahr. Begleitet durch Silke Kleinert mit der Gitarre sowie Cornelia Keie sangen die Kinder ihr diesjähriges Mottolied Dafür. Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Wiechens lobte die Kinder, dass sie bei Wind und Wetter von Tür zu Tür gegangen sind und den Segen gespendet und für andere bedürftige Kinder gesammelt haben.
In drei Gruppen waren die Sternsinger mit ihren Begleitern in der Gemeinde Schladen-Werla zum Dreikönigssingen 2018 unterwegs, einen Tag vor dem Neujahrsempfang lag das Sammelergebnis bei 3700 Euro. Alle Männer und Frauen, die sich ehrenamtlich betätigen, machen das in ihrer Freizeit, wenden dabei viel Herzblut und Energie auf und sehen ihr Handeln als eine Selbstverständlichkeit an und machen kein Aufhebens darum.
Das trifft auch auf die Personen zu, denen ich heute auf Vorschlag aus der Bürgerschaft und dem Beschluss des Ortsrates, die Manfred-Leeker-Plakette für besonderes ehrenamtliches Engagement überreichen möchte, es sind das Ehepaar Christine und Peter Müller sowie Hans-Harald Schacht, so der Ortsbürgermeister. Christine Müller leitet seit 1998 die Kinderkirche, 19 mal die Kinderbibelwoche und sie ist beim Weltgebetstag der Frauen und beim Frauensonntag aktiv und hält im Gottesdienst die Lesungen.
Von 2001 bis 2007 war das Ehepaar Müller aktiv bei den Gospains, wirkte mit in den Projektchören 10 Gebote und im Luther-Oratorium. Außerdem arbeitet Christine Müller noch ehrenamtlich in der Bücherei Schladen. Ihr Ehemann Peter Müller ist auch in der ev. Kirche sehr aktiv, seit 1993 ist er Lektor und gehört seit 2004 dem Kirchenvorstand an. Seit 2004 gehört er ebenfalls dem Bauförderverein an, seit 2006 der Probsteisynode und dem Probsteivorstand. Von 1994 bis 2000 gehörte er dem Probsteijugendkonvent Bad Harzburg an.
Peter Müller bringt sich engagiert und kompetent bei der Konfirmandenarbeit ein, außerdem hält er den Schulgottesdienst in der Clemens-Grundschule in Hornburg.
Er gehört dem erweiternden Vorstand des MTV Jahn Schladen an und ist Fachwart im Bereich Leichtathletik. Seit vielen Jahren ist er Mitglied im Gemeinderat Schladen-Werla und engagiert sich stark in der Flüchtlingsarbeit im Deutschkurs. Die dritte Manfred-Leeker-Plakette erhielt Hans Harald Schacht, er ist seit 2009 der Schiedsmann der Gemeinde Schladen, Beuchte, Gielde, Wehre und Isingerode. Diese Schiedstätigkeit ist ein Ehrenamt, das freiwillig und zusätzlich zu sonstigen Verpflichtungen ausgeübt wird. Es ist bürgernah, dient dem Wohl der Gemeinde für ein gesundes Miteinander. Es bedarf einer fundierten und regelmäßigen Aus- und Weiterbildung und guten Menschenkenntnissen, Lebenserfahrung und viel Zeit, um allem gerecht zu werden.
Vertragen statt Klagen war sein Motto bei Streit und Konflikten. Mit seiner ruhigen, sachlichen Art hat er immer vermittelnd gewirkt und bei den Beteiligten der Erkenntnis zum Sieg verholfen, dass Vertragen weitaus besser ist als Klagen. Sein Bemühen ist es, dass die Parteien dank einer einvernehmlichen Regelung ihr Gesicht nicht verlieren und sich anschließend wieder gut in die Augen sehen können. Er hat dabei nie die Geduld verloren und sein ganzes Geschick in den Fall investiert. Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Wiechens gab noch einen Rückblick über das vergangene Jahr, erst waren die Verantwortlichen bei einem Minus des Haushaltes bei mehr als 800.000 Euro, aber durch Überarbeitung war am Ende noch ein Überschuss von 20.000 Euro. Was die Themenbereiche Hochwasserschutzdamm, Realisierung des Neubaugebietes hinter den Maggiwürfeln und insbesondere das Projekt Harzstraße 40 anbetraf, musste jedoch festgestellt werden, dass es nur zäh voran ging. Aber nun können wir sagen, der Bau des Dammes ist genehmigt, ein Erschließer für das Neubaugebiet ist gefunden, die Verträge mit der NLG sind unterschrieben.
Die Abrissarbeiten an der Harzstraße 40 sind beendet, bald wird mit den Erschließungsarbeiten begonnen. Da der Bedarf nach Bauplätzen sehr groß ist, muss sich nun nach weiteren Baugebieten umgesehen werden, angedacht ist dabei das Gelände der Kleingartenkolonie Sandkamp im Neuen Dorf. Entsprechende Gespräche und Verhandlungen mit dem Kleingartenverein und dem Eigentümer des Geländes haben durchaus mit einem positiven Verlauf stattgefunden.
Die Verkehrswacht Hornburg droht sich aus altersbedingten Gründen der Verantwortlichen aufzulösen. Angedacht ist eine Ausweitung auf die SG Oderwald oder der Schaffung einer Verkehrswacht Nordharz mit Maßnahmen gegen die Raserei. Massiv will sich Bürgermeister Andreas Memmert für den Bau eines Gielder Kreisels und für mehr Polizisten für den ländlichen Raum einsetzen. Ganz oben auf der Liste steht die Realisierung des Hochwasserschutzprojektes Nördliches Harzvorland. Hier ist es gelungen, gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten Marcus Bosse und Frank Oesterhelweg, das Projekt im Koalitionsvertrag zu verankern. Die Umsetzung vieler Maßnahmen ist bis 2020 vorgesehen.
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