25 jähriges Jubiläum – Kommersabend und Tag der offenen Tür
Mit einem Kommersabend wurde das 25-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr (JFW) um Feuerwehrhaus gefeiert. Ortsbrandmeister Jens Warnecke konnte zahlreiche Ehrengäste, darunter Sigmar Gabriel, die JFW aus dem Stadtgebiet und örtliche Vereine und Verbände begrüßen. Warnecke kann sich gut an die 25 Jahre zurück erinnern, er gehörte zu den Gründern. 25 Jahre Ausbildung und Veranstaltungen wie Zeltlager, Umweltschutztag, Krötenzäune aufbauen, Rallyes und Wettkämpfe.
Dann gab es eine Zeitreise vom Jugendfeuerwehrwart Maik Bürdeck, er kam mit Kombi und als Kopfbedeckung einem Schiffchen in die Halle, seine Uniform vor 25 Jahren. Der Anfang war damals mit großen Schwierigkeiten verbunden, erst wurde auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am 8. Februar 1993 für eine Gründung gestimmt. Es wurde Werbung im Dorf gemacht, alle waren Feuer und Flamme. Am 18. April wurde dann eine JFW gegründet, Dirk Michel wurde der erste Jugendfeuerwehrwart, Maik Bürdeck wurde dann 2011 sein Nachfolger. Alle Jugendlichen hatten damals bei den ersten Dienstabenden viel gesessen, damals noch im alten Spritzenhaus am Mittelring. „Wo sind die Schläuche und Strahlrohre?“ waren damals die ersten Fragen.
Seit 25 Jahren ist der Dienstabend immer Mittwoch von 18 bis 19.30 Uhr, bis auf Sommer- und Weihnachtsferien
Das Osterfeuer wird immer noch an drei Samstagen kontrolliert. Heute gehören drei Mädchen und 12 Jungen der JFW an. Pfarrer Thomas Exner erinnert sich noch als ehemaliger Nachbar im Mittelring, wenn nachts die Einsatzfahrzeuge raus gefahren sind. Bei jeder Jahreshauptversammlung hat er gesehen wie aus den Jugendlichen Erwachsene geworden sind. Stefan Bettner, stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart vertritt ein Erfolgsmodell, denn 43.000 Mädchen und Jungen gehört der JFW an, ein neuer Rekord.
Thomas Hannak, stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart gratulierte der viertältesten JFW im Stadtgebiet, er dankte Betreuern, Ausbildern und Helfern. Kreisbrandmeister Uwe Fricke sagte, dass die Kinder und Jugendliche zum Erhalt der Feuerwehren dienen und sie fordern das soziale Engagement und der Teamgeist wird gefördert. Fricke gab eine Bitte an die Ausbildungsbetriebe, Mitglieder der JFW zu übernehmen, sonst werden die Jugendlichen das Gebiet verlassen, denn 90 Prozent der Einsatzkräfte stammen aus der JFW.
Seit der Fusion mit Vienenburg wurden zwei Jugendfeuerwehren mit zwei oder drei Ortschaften gegründet
Der Oberbürgermeister hätte sich lieber gewünscht, dass Sigmar Gabriel Außenminister geblieben wäre, aber dann wäre er sicherlich heut nicht hier. Eine Jugendrotkreuzabteilung wird es in Hahndorf nicht geben, denn die Jugendlichen sind bei der JFW bestens aufgehoben und betreut, so Dirk Noll, 1. Vorsitzender des DRK Ortsverein. Grußworte gab es noch von Jürgen Linde von der Altersabteilung, Norbert Schecke von der AG Hahndorfer Verein und Hans-Jörg Salzwedel vom RSC Hahndorf.
Zum guten Schluss gab es noch eine Ehrung, Jugendfeuerwehrwart und Oberlöschmeister Maik Bürdeck wurde als Anerkennung für langjährig erworbene Verdienste im Brandschutz und der Hilfeleistung der Feuerwehr des Landes Niedersachsen das Feuerwehrehrenzeichen für 25 jährige Verdienste verliehen. Maik Bürdeck war von 1999 bis 2011 stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und ab 2011 wurde er Leiter. Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart war der Geehrte von 2006 bis 2017.
Der Tag der offenen Tür, ein spannender Tag für Jung und Alt
Hunderte von Besuchern, darunter viele junge Familien mit Kindern kamen, um sich zu vergnügen. Anziehungspunkt der Jüngsten war die Hüpfburg, hier konnte sich so richtig ausgetobt werden. Jedes Kind erhielt eine Laufkarte, damit konnten verschiedene Stationen besucht werden. Beim Schlauchkegeln mussten mit einem Schlauch mehrere Kegel getroffen werden. Das Haus löschen mit einer Kübelspritze machte natürlich bei den sommerlichen Temperaturen viel Spaß. Weiter waren der Heiße Draht, Leitergolf und eine Feuerlöschübung angesagt.
Die Braunlager Jugendfeuerwehr simulierte mehrere Brände, wie sie Zuhause passieren können. Vom Fernsehbrand, einer Fettbrandexplosion, erhitze Spraydosen bis zu Müllbränden. Auch selbst mit einem Feuerlöscher konnten die Besucher versuchen den Brand zu löschen. Viele bunte Kindergesichter waren zu sehen, denn es wurde ein Schminken angeboten.
Anziehungspunkt waren natürlich für alle Besucher die Einsatzfahrzeuge, so die Drehleiter aus Goslar und die Fahrzeuge der Hahndorfer Wehr, das LF 10/6 und das TL 16/24. Beim Jugendrotkreuz Goslar konnten Gipsabdrücke der Hände angefertigt werden und Stoffbeutel bemalt werden. Außerdem war ein Katastrophenfahrzeug ausgestellt, es hat Platz für zwei Schwerverletzte und ein Rettungswagen.
In der Feuerwache war ein großes Kuchenbuffet aufgebaut
Über 30 Torten wurden von den Frauen im Dorf gebacken und am Nachmittag angeboten. Jugendfeuerwehrwart Maik Bürdeck und sein Stellvertreter Christian Friebel schnitten zu Beginn die Jubiläumstorten an. Die JFW aus Hahnenklee-Bockswiese und aus Immenrode/Weddingen organisierten ein Zeltlager. Insgesamt 19 Kinder übernachteten in Hahndorf, gemeinsam bereitete man das Essen zu, es gab es eine leckere Gemüsesuppe.
Am späteren Nachmittag war Kinderdisco angesagt, bei dem schönen Wetter war der Besuch übersachaubar. Am Abend gab es ein volles Haus bei der Hasu Party, hier sorgte DJ Torsten für eine ausgelassene Stimmung. Die zahlreichen Tanzlustigen vergnügten sich bis zum frühen Morgen mit Hits von Helene Fischer bis Status Quo sowie Hits aus den 60er bis 90er Jahre.
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