Freitag, 24. September 2021 11:06
Corona Patient
Freuen sich mit dem Patienten: Mitarbeiter, Pflegekräfte der Harzklinik Goslar (in gelber Schutzkleidung), mit zwei Sanitätern des Rettungswagens, die den Patienten zurück nach Zwolle/ Niederlande bringen (Foto: Asklepios)

Erster COVID-19-Patient aus den Niederlanden entlassen

Asklepios Harzklinik Goslar: Corona-Patient auf dem Weg in die Heimat

Einer der zwei vor zweieinhalb Wochen in der Harzklinik Goslar eingelieferten schwer an COVID-19 beatmungspflichtigen Patienten aus Zwolle/Niederlande ist wieder auf dem Weg in die Heimat. Der 54-Jährige – jetzt nur noch leicht erkrankt und auf dem Weg der Besserung – wurde heute Mittag im Krankenwagen zurück nach Zwolle gefahren. Er wird zunächst noch auf der Normalstation der dortigen Klinik weiterbehandelt werden, bevor er entlassen werden kann. Der zweite Patient, den die Harzklinik Goslar aus den Niederlanden übernommen hatte, ein 62-jähriger Mann, befindet sich derzeit weiter in der Intensivbehandlung.

Die 51 Jahre alte Ehefrau des Patienten, der jetzt wieder zurück in die Niederlande zurückkehren konnte – ein Familienvater zweier erwachsener Kinder – freut sich über die Genesung: „Wir sind überglücklich, vielen Dank für die Hilfe“, sagte sie jetzt. Zuvor konnte sie in den vergangenen Tagen schon per Facetime mit ihrem Mann telefonieren.
„Auch wir freuen uns natürlich sehr mit dem Patienten und der Familie“, sagt Prof. Dr. med. Jörn Heine, ärztlicher Direktor der Asklepios Harzkliniken. „Unseren europäischen Nachbarn und Freunden in dieser äußerst schwierigen Lage helfen zu können, ist für uns selbstverständlich, ein Zeichen der Solidarität.“

Das Gesundheitssystem in Deutschland ist derzeit noch stabil und kann, so lange freie Ressourcen bestehen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Hilfe anbieten. Die privaten Klinikbetreiber werden bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle übernehmen und setzen dabei – wie alle anderen Krankenhausträger auch – auf die richtige Unterstützung der Bundesregierung und der jeweiligen Landesregierungen in dieser Hochphase der Krise, um alle Patienten bestmöglich versorgen zu können.

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