Sonntag, 3. März 2024 5:53
DRK-Kreisversammlung
Präsidium des DRK

DRK-Kreisversammlung Goslar

Insgesamt 107 stimmberechtigte Mitglieder konnte die Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbandes Goslar, Hildegard Schipplick, im Saal des Lindenhofes begrüßen

Darunter die Vize-Präsidentin des DRK-Landesverbandes Sabine Schipplick, den stellvertretenden Landrat Hans-Peter Dress, Frank-Michael Kruckow, Leiter des Fachbereiches Ordnung, Verkehr und Bevölkerungsschutz sowie Kreisbrandmeister Uwe Fricke.
Die Kinder und Jugendgruppe des DRK-Hahausen verlas die sieben Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Sie wurde erstmals 1965 in Wien proklamiert und bildete die Basis der Arbeit aller Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften. Unparteiliche Hilfen für alle Menschen in Not stehen im Zentrum der Arbeit des gesamten Deutschen Roten Kreuz.
Mit einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war der Bericht von Joachim Probst, Vorstandsvorsitzender des DRK, über die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Feststellung des Jahresberichtes. „Wir haben eines der schwersten Jahre hinter uns, das Personal wird immer knapper und uns fehlen die Fachkräfte“, so Joachim Probst, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes.
Der Vorstandsvorsitzende berichtete in seinem Rechenschaftsbericht von einem Jahresfehlbetrag von 409.000 Euro. Der Fehlbetrag kommt durch fehlendes Personal sowie durch Abgänge zustande, dieses musste durch Fremdfirmen und einem Personaldienstleiter aufgefangen werden. Das Minus wird durch Rücklagen ausgeglichen. In diesem Jahr und in 2020 fallen keine Fremdkosten an. Für den Materialaufwand können für 2020 etwa 60.000 Euro weniger eingeplant werden.
Im vergangenen Jahr mussten 250.000 Euro und in diesem Jahr 80.000 Euro im Altenheim in Clausthal-Zellerfeld für den Brandschutz investiert werden. Außerdem musste in der Kreisgeschäftsstelle die Fassade nachgearbeitet werden. Wenn nichts Unvorhersehbares passiert, fallen im Jahr 2020 wenige Instandhaltungen an.
Hildegard Schipplick berichtete über das Jahr 2018, es war wieder gefüllt mit Themen, den vielfältigen Aufgaben und Leistungen, die das DRK in der Stadt und Landkreis Goslar geleistet hat. Ob in der Bereitschaft, Katstrophenschutz, der Bergwacht, im Jugendrotkreuz, in der Wohlfahrtsarbeit oder in den DRK-Einrichtungen.
Es gab Jubiläen bei der Kinderkrippe in Goslar sowie bei der Tagespflege in Langelsheim. Im Kreisverband Goslar gibt es 33 Ortsvereine, die zusammen 5.664 Mitglieder vorweisen, ein Rückgang von 344 Mitgliedern. Dazu kommt noch das Altenheim in CLZ, drei Tagespflegen, zwei Kindertagesstätten sowie die Kleiderkammer. Bei 108 Terminen des Blutspendedienstes im Kreisgebiet gab es 1839 Blutspenden. Insgesamt 17 Bereitschaften mit über 400 Helferinnen und Helfern sind ehrenamtlich im Sanitätsdienst, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in der Freizeit tätig. Bergwachten sind in Braunlage, CLZ, Langelsheim, Oker, St. Andreasberg und Vienenburg aktiv.
In 13 Ortsvereinen sind rund 340 Jugendliche aktiv, Miriam Gerbrich und Philip Werner führen das Amt der Kreisleitung aus. Der stellvertretende Landrat Hans-Peter Dress dankte den Ehrenamtlichen, sie alle sind mit Herzblut dabei. Besonders in den ländlichen Kommunen leistet das DRK viel soziale Arbeit und viel häusliche Krankenpflege. Grußworte richtete die Vize-Präsidentin das DRK-Landesverbandes Sabine Schipplick an die Delegierten. Sie ging besonders auf das Ehrenamt ein, so wird im kommenden Jahr eine eigene Webseite speziell für das Ehrenamt eingerichtet. In Deutschland sind etwa 425.000 Menschen ehrenamtlich aktiv, allein in Niedersachsen 22.450 sowie zusätzlich im Jugendrotkreuz.
Zum Abschluss beschlossen die Delegierten, dass der DRK-Landesverband Niedersachsen die Abschlussprüfung durchführt.