Mittwoch, 21. Oktober 2020 15:05
Deutsche Rotes Kreuz

DRK braucht Unterstützung

3.500 ehrenamtliche DRK-Kräfte bisher in Niedersachsens Notunterkünften im Einsatz

„Wir bitten die Arbeitgeber dringend um Unterstützung durch weitere Freistellung unserer ehrenamtlichen Helfer“

Hannover, 2. Oktober 2015 (22/2015)

„Wir danken den Arbeitgebern, dass sie bisher so verständnisvoll unsere DRK-Helferinnen und -Helfer für ihren ehrenamtlichen Einsatz freigestellt haben. Ohne den immensen Einsatz von Freiwilligen könnten die Länder und Kommunen die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung der in diesem Jahr erwarteten eine Million Flüchtlinge nicht bewältigen. Wir bitten daher alle Arbeitgeber, auch weiterhin unserem Land bei dieser nationalen humanitären Aufgabe zu helfen, indem sie den nötigen ehrenamtlichen Einsatz ermöglichen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Niedersachsen Dr. Ralf Selbach.

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Innenminister, Boris Pistorius, hat der Präsident des DRK-Landesverbands Niedersachen, Hans Hartmann, einen offenen Brief an die Arbeitgeber des Landes Niedersachsen geschrieben, den wir dieser Medieninformation beigefügt haben.

Seit 4. September waren gut 3.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften aus ganz Niedersachsen im Einsatz, um das Land bei der kurzfristigen Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen zu unterstützen. 4.000 Feldbetten und 8.000 Decken hat das DRK dafür zur Verfügung gestellt. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat den DRK-Landesverband Niedersachsen und seine Kreis-verbänden mit der Einrichtung und dem Betrieb von Notunterkünften für Flüchtlinge in militärischen und ähnlichen Einrichtungen beauftragt, um die Erstaufnahmeeinrichtungen zu entlasten. Dabei handelt es sich zunächst um die Linsingkaserne in Hameln, die Jägerkaserne in Bückeburg, die Immelmann-Kaserne in Wietzenbruch bei Celle, die Richthofen-Kaserne bei Wittmund, die Lützow-Kaserne in Schwanewede, die Kaserne Ehra-Lessien bei Gifhorn sowie die Polizeikaserne in Dannenberg.

In diesen Notunterkünften sowie in weiteren vom DRK betreuten Unterkünften für Flüchtlinge auf kommunaler Ebene sind von den rund 6.300 Plätzen bereits über 5.900 belegt. Geplant ist im nächsten Schritt der Ausbau auf insgesamt 11.500 Plätze an diesen und gegebenenfalls weiteren vom DRK betreuten Standorten in Niedersachsen.

Das DRK vor Ort wendet sich mit Angaben zu benötigten Spenden und Abgabestellen an die örtlichen Medien.

Für die Unterstützung der Flüchtlingsarbeit des DRK in Niedersachsen nimmt der DRK-Landesverband Niedersachsen Spenden entgegen:
Norddeutsche Landesbank Hannover
BIC: NOLADE2HXXX
IBAN: DE40250500000101405405
Stichwort: Flüchtlingsarbeit

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